Im Finale der French Open hat Coco Gauff gegen Aryna Sabalenka in drei Sätzen gewonnen und so ihren ersten Titel in Paris gesichert.
Während sich bei den Männern am Sonntag die Nummer eins und zwei der Welt im Finale von Paris treffen, trafen bei den Frauen die Beiden schon am Samstag aufeinander. Dabei liegt es nun schon mehr als 40 Jahre zurück, das im Finale eines Grand Slams bei den Frauen und den Männern zugleich die Nummer eins und zwei der Welt im Finale standen. Dabei galt im Duell Gauff gegen Sabalenka klar die Belarussin als Favoritin, da sie sich schon vor wenigen Wochen im Finale gegen Gauff durchsetzte. Doch in einem engen Spiel und trotz Rückstand konnte sich am Ende Gauff durchsetzen und gewann in drei Sätzen nicht nur ihren ersten French Open-Titel, sondern auch ihren zweiten Grand Slam-Titel. Ein grandioser Abschluss einer formstarken Saison auf dem Rot.
Dabei schlug sie nun für Beide Titel Sabalenka im Finale und lag in beiden Partien, ihren ersten Titel holte sie sich 2023 bei den US Open, zuerst ein Satz zurück. Damit gewann Gauff zum sechsten Mal gegen die Nr. 1, während Sabalenka erst fünfmal die Amerikanerin überwinden konnte. Über die Sand Saison stand Gauff nun in drei Turnieren in Folge im Finale. Doch erst im dritten Anlauf gewann sie den Titel, während sie vorher gegen Jasmine Paolini in Rom und Sabalenka in Madrid scheiterte.
Nach der Partie sagte Gauff: „Es kam wirklich auf die letzten paar Punkte an, aber insgesamt bin ich einfach sehr zufrieden mit dem Kampf, den ich heute gezeigt habe. Es war nicht schön, aber es hat gereicht, und das ist alles, was zählt. Das war ein Kampf, den ich unbedingt gewinnen wollte, denn ich glaube, dass dies eines der Turniere war, bei denen ich in meiner Jugend die besten Chancen auf den Sieg hatte.“
Der erste Satz entwickelte sich zu einem echten Schlagabtausch auf höchstem Niveau: Sabalenka führte schnell mit 4:1 und servierte gleich zweimal zum Satzgewinn, doch Gauff wehrte beide Male ab und rettete sich in den Tiebreak. Dort legte die Amerikanerin vor, ehe Sabalenka sich mit mutigem Netzspiel zurückkämpfte und sich nach über einer Stunde den ersten Satz sicherte. Gauff ließ sich davon jedoch nicht beirren, spielte im zweiten Satz deutlich offensiver und ging klar in Führung. Sabalenka leistete sich nun mehr Fehler, während Gauff souverän zum Satzausgleich durchzog.
Im dritten Satz schenkten sich beide Spielerinnen zunächst nichts, bis Gauff beim Stand von 4:3 ein starkes Aufschlagspiel ohne Punktverlust gelang. Sabalenka wehrte noch einen Matchball mit einem spektakulären Return ab und erspielte sich sogar eine Breakchance, doch Gauff blieb ruhig, behielt in einem letzten intensiven Ballwechsel die Nerven und verwandelte schließlich ihren zweiten Matchball. Damit krönte sie ihre starke Sandplatzsaison mit dem Titel in Paris und bewies einmal mehr, dass sie auch unter maximalem Druck bestehen kann.
Mit den French Open schließen sich die Tore erstmal für Sandplätze. Stattdessen geht es schon direkt nächste Woche weiter mit Turnieren auf dem Grün. Dabei bereiten sich die Spielerinnen in London auf das in ein paar Wochen startende Wimbledon vor.
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