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Tennis
  1. TENNIS

Spitzentreffen in Paris

Bei den French Open spielt im Finale der Weltranglistenerste Jannik Sinner gegen die Nummer zwei Carlos Alcaraz. Eine Wiederholung vom Finale in Rom.

Der Einzug

Sinner und Alcaraz stehen sich mal wieder in einem Finale gegenüber. Das letzte liegt nun erst drei Wochen zurück, als sich Beide schon in der letzten Runde der Rom Masters gegenüberstanden. Doch diesmal geht es um einen noch größeren Preis, einem nächsten Grand Slam-Titel. Dabei waren die Halbfinals nicht gerade einfach für Sinner und Alcaraz, trotz klarem Endergebnis.

Sinner traf dabei auf den alte langzeitige Nummer eins der Welt, Novak Djokovic. Dieser hatte sich im Viertelfinale souverän gegen Alexander Zverev durchgesetzt und zeigte auch gegen Sinner ein starkes Spiel. Trotz seiner 38-Jahren hielt er mit dem Weltranglistenersten nicht nur noch mit, sondern übertraf ihn sogar in manchen Spielzügen. Doch am Ende war es immer Sinner, der sich in den entscheidenden Punkten durchsetzte. Nach drei engen Sätzen mit 6:4, 7:5 und 7:6 ging Sinner als verdienter Sieger vom Platz. Es ist sein erstes Finale in Paris und sein dritter Finaleinzug in diesem Jahr.

Auch Alcaraz musste hart um den Finaleinzug kämpfen. Dabei setzte sich Lorenzo Musetti sogar im ersten Satz gegen den Spanier durch. Der Italiener gehört zu einen der großen Überraschungen des Jahres und gerade auf Sand überzeugte er über die letzten Wochen. Doch gegen Alcaraz musste er nach dem ersten positiven Ansturm in die Defensive. Der Spanier fand nun seinen Fuß und drehte damit den zweiten Satz in ein Tiebreak, indem er sich durchsetzte. Nach einem einseitigen dritten Satz wurde klar, dass Lorenzo, der genau in diesem in Medical Timeout musste, nicht mehr mit Alcaraz mithalten konnte. Mit der Verletzung musste er die Partie frühzeitig absagen und Alcaraz stand im Finale.

Vorschau

Es ist das Treffen der ehemaligen NextGen-Stars, die heute den Tennis dominieren. Das Treffen der Nummer zwei und eins, das Treffen der besten Spieler der Saison und der letzten Jahre. Dabei stand Sinner bisher dieses Jahr erst in drei Turnieren, nach einer vier Monate langen Sperrung. Drei Turniere und dreimal fand der Italiener bisher ins Finale. Nur einmal verlor er bisher 2025 und dass gegen Carlos Alcaraz, der einzige Spieler in den Top 10 mit einer positiven Bilanz gegen den Italiener.

Dabei konnte der Spanier bisher das gesamte Jahr spielen. Doch gerade noch auf dem harten Boden sah es nicht perfekt für Alcaraz aus. Zwar gewann er Titel, aber er war alles andere als konstant, verlor häufig schon in den ersten Runden von wichtigen Turnieren. Erst mit der Rückkehr auf den Sand fand Alcaraz auch wieder seine Form und dann aber richtig. Bisher stand er auf dem rot in jedem Finale der großen Turniere. Bisher verlor er erst ein einziges Spiel dieses Jahr auf Sand und auch wenn seine Siege manchmal knapper sind als die von Sinner, zeigt sich Alcaraz momentan unschlagbar.

Nach dem Sieg in Rom und der guten Bilanz aus den letzten Jahren gilt Alcaraz in Pars als der Favorit. Dabei hat er damit auch die Chance zur erfolgreichen Titelverteidigung. Doch Sinner darf man und kann man nie unterschätzen. Sinner gilt als der komplettere Spieler, aber auf Sand hat Alcaraz derzeit die Nase vorn.

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