Das mit Spannung erwartete Damen-Finale der French Open steht bevor: Aryna Sabalenka trifft auf Coco Gauff. Es ist das erste Grand-Slam-Finale zwischen den Nummern eins und zwei der Weltrangliste seit sieben Jahren und das erste in Paris seit 2013.
Auf dem Court Philippe-Chatrier wird am Samstag eine neue French-Open-Siegerin gekürt.
Die aktuelle Weltranglistenerste hat sich mit beeindruckenden Leistungen ins Finale gespielt. Im Halbfinale bezwang sie Iga Swiatek, die damit ihre beeindruckende Serie von 26 Siegen in Folge bei den French Open beendete. Es war Swiateks erste Niederlage in Paris seit über vier Jahren und Sabalenkas größter Triumph auf Sand.
Für Sabalenka ist es bereits das sechste Grand-Slam-Finale ihrer Karriere und das dritte in Folge nach den US Open 2024 und den Australian Open 2025; drei dieser Endspiele konnte sie bislang für sich entscheiden. Ein weiterer Titel in Paris würde sie in der Grand-Slam-Gesamtwertung nur noch einen Schritt hinter Swiatek bringen.
Bemerkenswert ist zudem, dass die 27-jährige Belarussin zum ersten Mal im Endspiel der French Open steht und mit einem Sieg ihren ersten Grand-Slam-Titel auf Sand gewinnen könnte. Ihre bisherige Bilanz in Paris, 22 Siege bei nur sieben Niederlagen, spricht dabei für sich.
Auch Coco Gauff hat eine beeindruckende Turnierleistung gezeigt. Die 21-jährige Amerikanerin gab auf ihrem Weg ins Finale lediglich einen Satz ab, und zwar im Viertelfinale gegen Madison Keys. Im Halbfinale ließ sie der französischen Außenseiterin Lois Boisson beim 6:1, 6:2 keine Chance.
Für Gauff ist es das dritte Grand-Slam-Finale ihrer Karriere, davon das zweite bei den French Open. 2022 stand sie bereits im Endspiel, verlor aber deutlich gegen Iga Świątek. Drei Jahre später kehrt sie nun mit mehr Reife, Erfahrung und einem US-Open-Titel im Gepäck nach Paris zurück. Bereit, ihren zweiten Major-Titel zu holen.
Ihre Bilanz in der französischen Hauptstadt ist eindrucksvoll: 26 Siege bei nur fünf Niederlagen. In dieser Form zählt sie zweifellos zu den Top-Favoritinnen auf dem Sandplatz.
Das Head-to-Head der beiden Finalistinnen könnte ausgeglichener kaum sein: Fünf Siege für Gauff, fünf für Sabalenka. Erst im Mai standen sich die beiden im Finale von Madrid gegenüber, mit dem besseren Ende für die Weltranglistenerste aus Belarus. Auf Sand steht es zwischen den beiden 1:1, was ein weiteres Indiz für die Ausgeglichenheit dieses Finals ist.
Sabalenka hat in ihrer Karriere 20 Titel gewonnen, Gauff neun. In Titelmatches ist die Amerikanerin mit einer Bilanz von 10:4 bislang etwas effizienter als Sabalenka, deren Finalbilanz bei 20 Siegen und 17 Niederlagen liegt. Doch auch Gauff hat zuletzt zwei Endspiele in Folge verloren, unter anderem eben jenes in Madrid gegen Sabalenka.
Am Samstag wird entscheidend sein, welche Version von Coco Gauff auf dem Platz steht. Wenn sie unnötige Fehler vermeidet, insbesondere mit der Vorhand, und bei eigenem Aufschlag stabil bleibt, kann sie mit Sabalenkas Power-Spiel absolut mithalten.
Tennis-Fans dürfen sich freuen: Das Damen-Finale der French Open 2025 zwischen Aryna Sabalenka und Coco Gauff wird live im Free-TV auf Eurosport 1 übertragen. Damit ist das Sandplatz-Spektakel für alle frei empfangbar und ein Pflichttermin für alle Tennisbegeisterten.
Es ist ein Aufeinandertreffen zweier Spielerinnen auf dem Zenit ihres Könnens. Aryna Sabalenka bringt Erfahrung, Wucht und einen Sieg im jüngsten direkten Duell mit. Coco Gauff kontert mit Beweglichkeit, Taktik und einer unbändigen Entschlossenheit, ihren zweiten Grand-Slam-Titel zu gewinnen.
Das Finale der French Open 2025 verspricht, ein echtes Highlight des Tennisjahres zu werden, ein Duell auf Augenhöhe mit einer neuen Siegerin auf dem Pariser Sand.
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