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Tennis
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US Open: Favoritinnen bei den Frauen

New York ist bereit für das letzte Major des Jahres. Ab Sonntag, 24. August, beginnt auf Hartplatz die Jagd nach dem Titel und einem Rekord-Preisgeld, das die Veranstaltung so wertvoll macht wie nie. Titelverteidigerin ist Aryna Sabalenka.

Das Spitzenduo

Iga Swiatek und Aryna Sabalenka geben den Takt vor. Swiatek hat ihre Form zur perfekten Zeit gefunden. Der Gewinn von Wimbledon war ihr erster großer Triumph auf Rasen und ein starkes Signal für den Sommer. In Cincinnati legte sie nach und holte den Titel, mit einer stabilen Mischung aus Returndruck und fehlerarmen Rallys. Eine Form die Swiatek dieses Jahr häufiger vermissen ließ, doch jetzt in den entscheidenden letzten Monaten sie auch wieder in Richtung Nummer eins der Welt tragen könnte.

Sabalenka kommt als Nummer eins zur Titelverteidigung, physisch stark, mit verbessertem Aufschlag und der Wucht, in New York viele kurze Punkte zu erzwingen. Das Duell der Spielphilosophien ist gesetzt, die Konstanz beider macht ein Finale mit Beteiligung mindestens einer der beiden sehr wahrscheinlich. Doch gerade bei Sabalenka gibt es auch kleinere Sorgen. Die Belarussin stand in letzter Zeit nur selten auf dem Platz und in der Vorbereitung auf die US Open in Cincinnati reichte es nur für ein Viertelfinale. Dabei verlor die überraschend einseitig gegen Elena Rybakina in zwei Sätzen und einem ungewohnt schwachen Aufschlag.

Die Verfolgerinnen

Coco Gauff kennt die großen Nächte in Flushing Meadows. Die US-Open-Siegerin von 2023 bringt Tempo, Athletik und das Publikum auf ihrer Seite mit. Ihre Saison zeigte Schwankungen, doch in bestechender Tagesform gehört sie zum engsten Kreis. Elena Rybakina besitzt die Durchschlagskraft, um jeden Aufschlagspiel-Rhythmus zu brechen. In Montreal vergab sie einen Matchball gegen die spätere Siegerin, was ihre Nähe zur absoluten Spitze unterstreicht. Mirra Andreeva ist die frechste Option hinter dem Topduo. Die 18-Jährige hat 2025 bereits zwei WTA-1000-Titel geholt, spielt reif in der Shot-Selection und scheut die Bühne nicht. Ihre Lernkurve ist steil, ihr Match-Management wird besser, die Top fünf sind kein Zufall.

Das Dark Horse

Naomi Osaka bleibt die große Unbekannte im Tableau. Die zweifache US-Open-Siegerin hat auf Hartplatz das komplette Paket aus Aufschlag, erster Strike und flacher Ballführung. Ihr Finale in Montreal zeigte, wie schnell sie im Rhythmus sein kann. Trifft sie früh den Ball sauber und findet Konstanz in den Returngames, kann sie das Feld von unten aufrollen. Die Frage ist die Stabilität über sieben Matches, doch ihr Ceiling ist höher als bei fast allen außerhalb des Topduos.#

Gespielt wird über zwei Wochen im Billie Jean King National Tennis Center. Der Start erfolgt am Sonntag, 24. August, die Finals sind für den 7. September angesetzt. Das Preisgeld ist so hoch wie nie, die Siegerin kassiert fünf Millionen Dollar und 2000 Punkte für die Weltrangliste. Die Setzliste führt Sabalenka an, dicht gefolgt von Swiatek. Alles deutet darauf hin, dass der Titel über diese Namen führt, doch New York war selten zimperlich mit Favoritinnen.

Wenn man eine Reihenfolge setzen will, dann lautet sie vor Turnierstart: Swiatek und Sabalenka vorne, dahinter Gauff, Rybakina und Andreeva, mit Osaka als gefährlichem Außenseiter.

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