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US Open: Favoriten bei den Männern

Die US Open starten am Sonntag in die erste Runde. Dabei geht es bei dem letzten Grand Slam des Jahres auf den Hartplatz.

Das höchste Preisgeld des Jahres und 2000 Punkte warten auf den Champion der US Open dieses Jahr. Dabei geht es über zwei Wochen in New York um den Titel. Letztes Jahr ging der Titel an den Italiener Jannik Sinner und auch dieses Jahr gehört er wieder klar zu den Titelfavoriten.

Die Tabellenspitze

Momentan erinnert die Tennissaison dieses Jahr ein wenig an die dominante Zeit vom dreier Gespann, Federer, Nadal und Djokovic. Doch diesmal sind es nur zwei Spieler, die so klar das gesamte Feld dominieren, Jannik Sinner und Carlos Alcaraz. Die Beiden Youngstars erreichten schon vor Jahren die Tabellenspitze, doch nun haben sie mit etwas höheren Alter auch eine Konstanz erreicht, der nur wenige das Wasser reichen können. Ein Grand Slam ohne einen der beiden im Finale liegt nun schon zwei Jahre zurück und dabei ging auch noch jeder Titel an die Zwei.

Gerade dieses Jahr gibt es keinen Zweifel, dass einer der Beiden, wenn nicht sogar Beide im Finale stehen werden. Die Nummer eins und zwei der Welt standen gemeinsam nun schon viermal dieses Jahr im Finale gegenüber. Zweimal in den Masters und zweimal im Grand Slams. Dreimal ging dabei der Titel an Alcaraz, auch wenn in Cincinnati Sinner das Spiel frühzeitig abbrechen musste. Nun vor den US Open gab Sinner in einer Pressekonferenz bekannt, dass er sich wieder körperlich fit fühlt und damit zumindest körperlich Nichts zwischen ihm und der Titelverteidigung steht.

Auf der anderen Seite konnte Alcaraz kaum jemand dieses Jahr seit dem Start der Sandsaison aufhalten. Mit seinem variablen und offensiven Spiel dominiert der Spanier den Tennis und hat nun damit sogar in New York die Chance auf den ersten Platz in der Weltrangliste. Doch auf dem Hartplatz gilt der Vorteil momentan noch Sinner, sollte er 100% abliefern können.

Die Nachzügler

Hinter Sinner und Alcaraz reiht sich eine Menge von potentiellen Finalisten. Natürlich bleibt Novak Djokovic immer eine Gefahr. Der ehemalige Weltranglistenerste und erfolgreichste Tennisspieler hat zwar dieses Jahr noch nicht den großen Erfolg einfahren können, zeigte aber schon letztes Jahr bei der Olympiade, dass er noch jeden Spieler auf dem Feld schlagen kann. Hinter ihm hoffen auch Jack Draper und Alexander Zverev auf ihre Chance. Draper ist wie Sinner und Alcaraz einer der NextGen-Spieler mit Titelchance. Der Engländer und Linkshänder steht nach langer Pause wieder bei den US Open auf dem Platz und gehört gerade auf dem Hartplatz zu den stärksten Spielern dieses Jahr.

Alexander Zverev als einer der wenigen 90er Kinder noch in den Top 10 hofft auch immer noch auf seinen ersten Grand Slam-Erfolg. Der Deutsche erlebte eine wahrliche Talfahrt nach seinem überzeugenden Start in das Jahr bei den Australian Open und fand weder in Südamerika noch auf dem Sand von Europa nennenswerte Erfolge. Doch mit der Rückkehr der Tour auf das Grün und dann auf den Platz steigert sich Zverev mit fast jedem Turnier. In Cincinnati stand er im Halbfinale und auch davor in Montreal gab es das gleiche Ergebnis. Das Problem, gegen Sinner oder Alcaraz wirkt der Deutsche einfach momentan Chancenlos.

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