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Tennis
  1. TENNIS

Ofner raus, Bühne frei für Rune und vor allem Sinner

Der österreichische Hoffnungsträger Sebastian Ofner ist bei den Cincinnati Open in dem ersten Rund knapp gescheitert.

Ofner mit dem frühen Aus

Sebastian Ofner startete mutig, verlor dann aber den Faden. Gegen Qualifikant Valentin Royer reichte ein 7:5 nicht, danach bestimmte der Franzose Tempo und Richtung, 3:6 und 3:6 besiegelten das Aus des Österreichers in Runde eins. Ein ärgerliches Aus für den Österreicher und doch auch erwartetes nach den letzten Turnieren. Dabei gab es schon in Toronto, Kitzbühel und Baastad das Aus in der ersten Runde. Während Ofner bei Wimbledon noch überzeugen konnte, gab es seitdem keinen Sieg mehr für ihn.

Cincinnati ist 2025 größer, dichter, lauter. Zwei Wochen, ein modernisiertes Gelände, Finals am 18. August. Der Titelverteidiger heißt Jannik Sinner, der im Vorjahr Frances Tiafoe im Finale bezwang. In Abwesenheit eines dominierenden Novak Djokovic gilt Sinner zusammen mit Carlos Alcaraz als der Maßstab dieser US-Hardcourt-Serie.  

Am Samstag beginnt Cincinnati auch für Holger Rune ein. Der Däne trifft auf Roman Safiullin, der mit sattem Aufschlag aus der ersten Runde kommt. Rune führt im direkten Vergleich 2:0, zuletzt 2024 in Rotterdam in drei Sätzen. Wichtig wird für ihn die Balance zwischen Aggression und Quote beim zweiten Aufschlag. Lässt er Safiullin in die Rückhand-Ecken kommen, drohen kurze Punkte gegen ihn, bleibt er vorne im Platz, kippt das Match in seine Richtung. Rune gewann dieses Jahr schon einen Titel, bleib aber häufig hinter den Erwartungen zurück. Der NextGen-Star scheiterte so zuletzt bei den kanadischen Masters im Achtelfinale, musste die Citi Open sogar absagen und in Wimbledon reichte es nicht für den Sieg in der ersten Runde. Um in den Top 10 zu verbleiben, muss er nun in Cincinnati endlich wieder Leistung zeigen.

Sinner mit Blick auf den Titel

Der Hauptact am Samstag ist Sinner. Der Weltranglistenerste kehrt nach der Wimbledon-Krönung zurück und eröffnet gegen Daniel Elahi Galan. Der Italiener führt im Head to Head 2:0 und bekommt auf dem P&G Center Court das spätere Slotfenster. Nach der Pause geht es darum, die Schläge früh zu nehmen, die Rückhand longline zu setzen und über die Returnspiele in Führung zu kommen. Galan lebt von Länge und Herz, doch gegen Sinners flache, schnelle Bälle braucht er perfekte Längen und viele erste Aufschläge. Alles andere spielt dem Champion in die Karten.

Dabei ist Sinner nun in der Tour wieder voll angekommen. Nach der langen unfreiwilligen Pause nach den Australian Open wirkt der Italiener mit jedem Turnier souveräner und gerade auf dem Hartplatz glänzt er normalerweise. Bisher gab es dieses Jahr nur drei Niederlagen für Sinner, und nur bei den Halle Open erreichte er nicht das Finale. Momentan wirkt es so, als ob niemand den jungen Italiener auf dem Platz schlagen kann.

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