Mit dem Turnierstart am Sonntag beginnt in Paris das zweite Grand Slam-Event des Jahres und bei den Frauen deutet sich ein offenes Rennen an.
Die 124. Auflage der French Open verspricht ein spannendes Feld ohne klare Dominatorin. Zwar geht Titelverteidigerin Iga Swiatek als Nummer eins der Welt ins Turnier, doch zuletzt zeigte sie ungewohnte Schwächen. Auch Aryna Sabalenka, Coco Gauff oder Elena Rybakina rechnen sich Chancen auf den Titel aus. Das Finale findet am 7. Juni statt, dabei müssen Spielerinnen durch sechs Runden bevor sie im Finale stehen. Alle Spiele sind live bei Eurosport zu sehen.
Selten liegen Welten zwischen den Leistungen einer Spielerin innerhalb nur eines Jahres, doch bei Swiatek scheint genau das der Fall zu sein. Die Polin war sonst auf dem Rot kaum zu schlagen. Letztes Jahr stand sie noch im Finale von Rom und Madrid, traf zweimal auf die Nummer zwei der Welt, Aryna Sabalenka, und holte sich beides Mal den Titel. Nur um dann wenige Wochen später auch bei den French Open zu gewinnen. Doch dieses Jahr sieht es anders aus. Swiatek zeigt sich auf dem Platz emotional, wütend und auch unkonzentriert. Die Rückkehr das Tour auf Sand, hat ihr nicht den nötigen Schwung gegeben, um wieder zu Titeln zu greifen. In Stuttgart gab es das Aus im Viertelfinale, in Madrid im Halbfinale und in Rom im Sechzehntelfinale. Jedes Mal scheiterte Swiatek trotz Favoritenstatus. Dabei ist ihre Auslosung nun bei den French Open nicht einfach, ein knallhartes Turnier erwartet Swiatek.
Es ist ein unerwartetes Bild von Swiatek, ein Bild von Straucheln, Fehlern und angstvollen Blicken. Doch die Saison ist noch nicht um und eine Schwächephase ist keine Seltenheit im Tennis. Gerade bei den French Open, auf ihrem favorisierten Untergrund und in ihrem besten Grand Slam-Turnier könnte Swiatek wieder zum Erfolg marschieren. Auch wenn momentan diese Chancen klein aussehen. Swiatek trifft dabei als erstes in Paris am Montag auf Rebecca Sramkova.
Stattdessen werden sich die meisten Augen auf Aryna Sabalenka richten. Die Belarussin ist die klare Nummer eins der Welt und auch momentan die klar beste Spielerin der bisherigen Saison. Keiner gewann mehr Titel oder Spiele. Bisher trat sie dreimal auf Sand an, gewann dabei zwei Titel und schaffte es in Rom ins Viertelfinale. Vor den French Open wird Sabalenka als die klare Titelfavoritin gehandelt. In ihrer ersten Begegnung trifft sie auf Kamilla Rachimowa und dass schon am Sonntag.
Neben Sabalenka werden viele auch auf Coco Gauff schauen. Die junge Amerikanerin stand nun schon zweimal auf dem Sand im Finale, verlor dabei aber beide Spiele. Trotzdem gehört sie zu den erfolgreichsten Spielerinnen dieses Jahr auf den Rot und zeigte gerade in Rom Kampfgeist. Bei den French Open stand sie schon 2022 im Finale und hofft nun auf die zweite Chance auf den Titel.
Neben Gauff kommt auch die Gewinnerin von Rom als Titel-Favoritin nach Paris. Jasmine Paolini hat mit ihrem Sieg in ihrer Heimat wieder ihre Form gefunden. Dabei gewann die Italienerin nicht nur im Einzel, sondern holte sich auch im Doppel den Sieg. Sie trifft am Sonntag in Paris auf Yue Yuan.
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