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Jonas Vingegaard hat seinen ärgsten Verfolger Tadej Pogacar auf der 17. Etappe ein weiteres Mal deklassiert. Damit steht der Däne vom Team Jumbo-Visma erneut vor dem Gesamtsieg. Den Tagessieg auf den 166 Kilometern von Saint-Gervais Mont-Blanc nach Courchevel sicherte sich der Österreicher Felix Gall. 

Am Schlussanstieg rund 14 Kilometer vor dem Ziel musste Pogacar abreißen lassen und verlor extrem viel Zeit auf Vingegaard. Elf Kilometer vor dem Ziel in Courchevel haute Vingegaard schließlich noch einmal einen raus und schüttele Kontrahenten und Kollegen auf. Er schien gänzlich den Berg hinauf zu schweben. Schon am Vortag hängte er Pogacar um mehr als anderthalb Minuten ab. Pogacars Rückstand auf den Dänen beträgt nun 7:35 Minuten. 

„Ich kann nicht mehr, ich bin tot“, funkte Pogacar an seinen sportlichen Leiter. Zu diesem Zeitpunkt hatte er sich die Niederlage längst eingestanden. Sinnbildlich für den wahrscheinlichen Gesamtsieg von Jonas Vingegaard. Dessen Sportchef stapelte auf dem 2000 Meter hohen Flughafen noch tief. „Es kann alles passieren. Es kann sein, dass Jonas morgen auf der Nase liegt und dann ist alles futsch“, sagte Grischa Niermann der ARD, „unter normalen Umständen sollte das aber funktionieren.“

Schon relativ zu Beginn hatte sich eine Spitzengruppe um den Italiener Giulio Ciccone im gepunkteten Trikot der Führenden der Bergewertung gebildet. Ciccone sammelte als Erster jeweils am Col des Saisies, am Cormet de Roselend und an der der Cote de Longefoy weitere 25 Punkte ein und baute seine Führung in der Spezialwertung zwischenzeitlich aus. Nur wenig später musste der beste deutsche Sprinter der Tour, Phil Bauhaus, völlig erschöpft aufgeben. Georg Zimmermann fuhr eine starke Etappe und landete am Ende auf dem 17. Platz. „Ich habe mich von Start bis Ziel gut gefühlt, das war heute ein perfekter Tag“, sagte der Augsburger am Mikrofon der Sportschau und freute sich sehr über den Sieg von Gall: „Ich kenne ihn sehr gut, das war überfällig.“ Gall sprang im Gesamtklassement auf Rang acht.

Lange Zeit stellte sich nur die Frage, wann Pogacar angreifen würde. Doch es kam anders. Der Slowene konnte mit dem Tempo von Vingegaard nicht standhalten und musste abreißen lassen. Schnell fuhr Vingegaard einen Vorsprung von 30 Sekunden heraus, der am Ende auf beinah sechs Minuten anwuchs. 

Was:18. Etappe, Tour de France
Wann:20.07.2023, 13:05 Uhr
Wo:Frankeich
TV/Stream:Eurosport Livestream
Quoten:folgen

Nach den kräftezerrenden Etappen in den Alpen wartet auf die Fahrer auf dem 18.Teisltück wieder eine flachere Strecke. Die 184,9 Kilometer sind ohne nennenswerte Höhenmeter zu bewältigen und enden voraussichtlich mit einem Massensprint in Bourg-en-Bresse. Nur zwei geringe Anstiege der Kategorie vier stehen bevor, die Sprintwertung folgt erst spät nach 132,9 Kilometern. Bauhaus hätte hier sicherlich noch einmal die Chance auf den Tagessieg gehabet. So aber hat Jasper Philipsen, der bei dieser Tour bereits viermal erfolgreich war, einen Konkurrenten um den Tagessieg weniger.

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