Die Nummer eins der Welt Jannik Sinner hat bei den Cincinnati Open in seinem Eröffnungsspiel gegen Daniel Galan gewonnen.
Seit dem Frühling hat Sinner nicht mehr auf einem Hartplatz gestanden. Doch seine Form zumindest im ersten Spiel von Cincinnati hat dadurch kein Stück abgenommen. Der Italiener ging selbstbewusst gegen Galan in das Duell, holte sich schnell den ersten Break und gab die Führung nicht mehr ab. Nach zwei Sätzen war sein bisher kürzestes Match des Jahres mit 6:1 und 6:1 gespielt. Dabei brauchte Sinner nur etwas weniger als eine Stunde für den Sieg.
Es ist seine erste Partie nach seinem Sieg in Wimbledon. Dabei ist es auch die direkte Vorbereitung auf die US Open. Bei denen schon jetzt fast alle mit einem Sinner im Finale rechnen. Auch in Cincinnati ist er der klare Favorit auf den Titel und dazu noch der Titelverteidiger. Dabei sagte er nach seinem ersten Erfolg: „Spiele sind immer anders als Trainingseinheiten, daher wusste ich nicht genau, was mich heute erwarten würde. Aber ich bin sehr zufrieden. Es ist nicht einfach, hier zu spielen, der Ball fliegt sehr schnell. Man muss sehr präzise aufschlagen, aber auch mit gutem Tempo, wenn man im Turnier weit kommen will.“
Als Nächstes trifft Sinner auf den Kanadier Gabriel Diallo. Dabei deutet alles auf einen erneuten Sieg von Sinner hin. Seine großen Gegner in Cincinnati sind Taylor Fritz, Carlos Alcaraz, und Alexander Zverev, denen er aber erst deutlich später Begegnen kann. Ein weiterer Titelfavorit in Alex de Minaur ist überraschend in seiner ersten Partie am Sonntag ausgeschieden.
Der Australier de Minaur gehört bisher dieses Jahr zu den stärksten Spielern auf dem Hartplatz. Keiner gewann mehr Spiele als der Australier dieses Jahr auf diesem Untergrund und in seinen letzten beiden Turnieren erreichte er das Viertelfinale und Finale. Doch in Cincinnati gab es ein frühes Aus. Gegen den Lokalmatador Reilly Opelka unterlag de Minaur in zwei Sätzen. Dabei ging es bei erstem Spiel noch in den Tiebreak, aber im zweiten Satz konnte de Minaur in den kritischen Momenten nicht mehr mithalten.
Nach der Partie sagte Opelka dabei: „Ich habe nicht so gut aufgeschlagen, wie ich es mir gewünscht hätte, aber alles andere hat gut funktioniert. Meine Vorhand hat mir sehr geholfen, ebenso wie meine Rückhand, mit der ich sehr offensiv gespielt habe, und ich war während des gesamten Spiels ziemlich konstant von der Grundlinie aus. Mein Aufschlag schwankte, und es war eine kleine Überraschung, dass die anderen Dinge heute so gut für mich gelaufen sind. Ich glaube, ich habe auch sehr gut returniert.“
Auf der anderen Seite konnte Taylor Fritz gut die erste Runde überstehen. Fritz erlebt über die letzten Monate ein kleines Comeback, dabei überzeugte er besonders auf dem Grün, aber bisher hält seine Form auch auf dem Hartplatz. Mit einem etwas kritischeren Blick schauen die Fans auf Zverev. Der Deutsche hat einige harte Monate hinter sich gebracht, konnte nun aber bei den kanadischen Open wenigstens wieder ein Lebenzeichen zeigen. Nun will er diese Form auch in Cincinnati beibehalten.
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