Bei den US Open haben es Taylor Fritz und Novak Djokovic jeweils nach vier Sätzen ins Achtelfinale geschafft.
Wie immer war das amerikanische Feld in den US Open gut besetzt, bevor das Turnier den Startschuss gab. Doch nur drei Runden später und plötzlich stehen nur noch zwei Amerikaner im Turnier: Taylor Fritz und Tommy Paul. Dabei liegt vor allem die Hoffnung auf Fritz. Die Nummer vier der Welt gewann bisher dieses Jahr schon zwei Titel und befindet sich momentan auf einem Comeback. Nach einem schwachen Frühling und schlechter Sandsaison holte sich Fritz erst auf dem Grün sein ersten Titel des Jahres und gleich darauf seinen zweiten. Seitdem spielt der Amerikaner konstant wieder oben mit um die Titel. In Wimbledon erreichte er das Halbfinale und in der Vorbereitung auf die US Open kam er immer sicher durch die ersten Runden. Doch für einen weiteren Titel reichte es nicht. In Kanada scheiterte er im Master im Halbfinale, davor ein Viertelfinalaus in Washington und vor den US Open gab es noch ein frühes Aus in Cincinnati.
Doch in den US Open überzeugte Fritz bisher wieder. Bisher hatte der Amerikaner immer das Spiel im Griff. Zwar musste er in den letzten zwei Partien einen Satz abgeben, wirklich bedroht wurde er aber nicht. Dabei ging es in der dritten Runde gegen den Schweizer Jerome Kym, eine der großen Überraschungen von New York. Doch gegen die Nummer vier musste der Schweizer den Paltz freimachen. Nach zwei intensiven ersten Sätzen, beide gingen in ein Tiebreak, Fritz holte den ersten Kym den zweiten, beruhigte sich das Spiel etwas. Dabei machte Fritz nur selten Fehler, gab seinem Gegner kaum Chancen zum Breakpoint. Über die gesamte Partie bekam Kym nur zwei Breakchancen von denen er eine Nutze. Auf der anderen Seite bekam Fritz sechs und nutze drei.
Nun trifft der Lokalmatador als Nächstes auf den 24-jährigen Tschechen Tomas Machac. Die Nummer 22 der Welt könnte die erste große Gefahr für Fritz werden. Der Tscheche gewann dieses Jahr seinen ersten Titel und stand auch schon unter den besten 20 in diesem Jahr. Doch zuletzt hörte man nur noch wenig von dem 24-Jährigen. Seit Juni gewann er im Einzel keine Partie mehr. Konnte lange nicht antreten und kassierte auch in der direkten Vorbereitung auf die US Open nur Niederlagen. Doch bisher präsentiert er sich auf der ganz großen Bühne phänomenal. In drei Spielen gab es nicht einen Satzverlust, nur einmal ging es überhaupt in den Tiebreak. Stattdessen mehrfach ein dominantes 6:1. Sollte Machac gegen Fritz gewinnen wäre es eine große Überraschung, doch den jungen Aufsteiger kann man nicht unterschätzen.
Novak Djokovic zeigt bei den US Open wieder einmal, warum er als der beste Spieler des Tennis gilt. Selbst mit fast 40-Jahren lässt der Serbe seine Gegner alt aussehen. Wie Fritz gab es in den letzten zwei Partien vier Sätze für die ehemalige Nummer eins der Welt. Doch am Ende war es immer ein souveräner Djokovic der vom Paltz ging. Auch gegen Cameron Norrie ließ sich Djokovic nicht beirren. In der gesamten Partie sah er sich nur einen einzigen Breakpunkt gegenüber, gewann deutlich mehr Punkte und am Ende absolut verdient das Spiel.
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