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Tennis
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Es geht nach Amerika

Nach einem Ausflug auf das Rot und Grün, kehrt die WTA-Tour nächste Woche wieder auf den Hartplatz zurück. Dabei beginnt in Washington die Vorbereitung auf die US Open.

Noch zwei Finals

Während die Welt schon erwartungsvoll nach Washington schaut, gehen in Europa noch zwei Turniere am Sonntag ins Endspiel. Bei den Hamburg Ladies Open und den Iasi Open in Rumänien geht es um 250 Punkte. Dabei gab es nur wenige Topfavoritinnen in beiden Turnieren, da diese nach Wimbledon eine Pause machten. Umso größere Chancen für neue Namen und erstmalige Titelgewinnerinnen. In Hamburg trifft dabei die Französin Lois Boisson auf die Ungarin Anna Bondar. Beide Spielerinnen kämpfen um ihren ersten Tourtitel und hoffen auf einen Einzug in die Top 50 der Welt. Eine klare Favoritin in dem Duell gibt es nicht, auch wenn Boisson in der Weltrangliste knapp über der Ungarin steht. Beide Spielerinnen mussten hart für den Finaleinzug kämpfen. So ging es sogar für Bondar gleich dreimal in die dritte Runde und dreimal ins Tiebreak. Nach einem langen Turnier geht es nun um die letzten Kräfte im Finale.

Auch bei den Lasi Open stehen zwei quasi unbekannte Spielerinnen im Finale. Die Schweizerin Jil Teichmann und Lokalmatadorin Irina-Camelia Begu stehen Beide außerhalb der Top 100 der Welt und hoffen so auf den Einzug in diese. Dabei ist ein Platz unter den besten 100 besonders wichtig im Tennis, da hiermit auch ein festes konstantes Gehalt für die Spielerinnen verbunden ist. Anders als in Hamburg fanden beide Spielerinnen schon zu Titeln in der Tour. Begu stand sogar mal unter den besten 25 der Welt. Doch in Iasi geht es für Beide um den ersten Tourtitel in dieser Saison.

Die Washington Open

Die meisten Blicke in der Tour sind dabei schon auf Amerika gerichtet. Bei den Washington Open wird es nicht nur um mehr Punkte gehen, 500, sondern auch um mehr Geld und Prestige. Für viele ist es eine kleine Vorschau auf die kommenden US Open. Dabei ist das Feld gut gefüllt. Angeführt wird es von Jessica Pegula, die 2019 hier ihren ersten Titel gewann. Dazu kommen drei weitere Top 20-Spielerinnen in Emma Navarro, Elena Rybakina und Clara Tauson. Für Navarro und Tauson ist es dabei das erste Mal in Washington sein.

Zu den momentanen Favoritinnen kommen auch alte Legenden. Darunter vor allem Venus Williams. Nach mehr als einem Jahr Pause kommt, die ehemalige Nummer 1 der Welt in ihrer Heimat zurück auf den Platz. Die 45-Jährige hat kaum Chancen auf den Titel, aber wird als Lokalmatadorin lautstarke Unterstützung bekommen. Mit etwas größeren Titelhoffnungen finden sich auch Emma Raducanu, Sofia Kenin und Naomi Osaka in Washington wieder. Alle drei gewannen schon Grand Slam-Titel und Osaka ist auch noch eine ehemalige Nummer eins der Welt. Gerade die Japanerin wird viel Aufmerksamkeit auf sich lenken. Nach einem enttäuschenden Comeback 2024, geht es dieses Jahr bislang leicht bergauf. Den großen Erfolg gab es dabei noch nicht und gerade bei den wichtigen Turnieren findet sie nicht ihren Weg in die letzten Runden. Nun in Washington will Osaka endlich wieder Punkten und so ihren Weg zumindest zurück in die Top 20 finden.

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