Die Formel 1 bereitet ihre Rückkehr nach Afrika vor. Die Königsklasse des Motorsports hat einen Zehn-Jahres-Vertrag mit Ruanda unterzeichnet. Der neue Große Preis von Ruanda soll voraussichtlich ab den frühen 2030er-Jahren Teil des Rennkalenders werden.
Das Rennen soll in der Nähe von Kigali, der Hauptstadt Ruandas, stattfinden. Im Bezirk Bugesera, rund 40 Kilometer südlich von Kigali, wird eigens für die Formel 1 eine neue Rennstrecke gebaut. Der Kurs entsteht in unmittelbarer Nähe des neuen internationalen Flughafens.
Mit dem geplanten Grand Prix in Ruanda würde die Formel 1 erstmals seit mehr als 40 Jahren auf den afrikanischen Kontinent zurückkehren. Das bislang letzte Rennen in Afrika fand 1993 auf der Rennstrecke von Kyalami in Südafrika statt.
Kyalami gehörte über viele Jahre fest zum Formel-1-Kalender. Zwischen 1967 und 1985 wurden dort mehrere Grands Prix ausgetragen, ehe die Strecke 1992 und 1993 nochmals in den Kalender zurückkehrte. Ein späterer Versuch, Kyalami erneut als Formel-1-Austragungsort zu etablieren, scheiterte an finanziellen Problemen.
In den vergangenen Jahren war auch Kapstadt wiederholt als möglicher Standort für einen Großen Preis von Südafrika im Gespräch. Letztlich fiel die Wahl der Formel 1 jedoch auf Ruanda.
Ein genaues Datum für den ersten Großen Preis von Ruanda hat die Formel 1 bislang nicht bekannt gegeben. Das Rennen soll voraussichtlich in den frühen 2030er-Jahren in den offiziellen Formel-1-Kalender aufgenommen werden.
Auch der Name der neuen Rennstrecke sowie ihr exakter Streckenverlauf wurden bislang noch nicht veröffentlicht.
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