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Wann gewann Marc Márquez zuletzt die MotoGP-Weltmeisterschaft?

In den folgenden Zeilen blicken wir darauf zurück, wie und wann Marc Márquez zuletzt MotoGP-Weltmeister wurde.

Bei sieben MotoGP-Weltmeistertiteln,  kann man beim „Donner von Cervera“ leicht den Überblick über die einzelnen Triumphe verlieren. Zum Glück muss man nicht allzu weit in die Vergangenheit zurückgehen, um sich an seinen jüngsten Titel zu erinnern: Er gewann ihn in der vergangenen Saison 2025.

Der Weg zurück zum Erfolg: die Saison 2024

Nachdem Marc Márquez 2019 auf Honda zum sechsten Mal MotoGP-Weltmeister geworden war, deutete zunächst nichts darauf hin, welches Martyrium aus Stürzen und Verletzungen ihn in den folgenden vier Jahren erwarten würde. Zahlreiche Grand Prix musste er auslassen, bei vielen weiteren Rennen ging er körperlich angeschlagen an den Start.

Die Saison 2024 wurde schließlich zum Jahr seiner Rückkehr, begleitet von einem großen Umbruch: Márquez verabschiedete sich von seiner langjährigen Honda und wechselte auf die Ducati des Satellitenteams Gresini Racing. Schon früh zeigte er sich auf der neuen Maschine konkurrenzfähig. Bereits beim vierten Grand Prix der Saison, dem Rennen in Spanien, stand er am Sonntag auf dem Podium.

Es folgten weitere Podestplätze, ehe er beim Grand Prix von Aragón den ersten seiner drei Saisonsiege einfuhr. Der „Donner von Cervera“ war zurück – und beendete die Saison auf Rang drei der Weltmeisterschaft.

Der Verlauf der MotoGP-Saison 2025

Seine starke erste Saison auf Ducati sorgte dafür, dass Márquez für die neue Saison ins Werksteam Ducati Lenovo wechselte. Der Schritt auf die Werksmaschine aus Borgo Panigale zeigte sofort Wirkung: Bei den ersten beiden Grand Prix in Thailand und Argentinien gewann er sowohl die Sprintrennen als auch die Hauptrennen am Sonntag.

Auch beim Grand Prix of The Americas, dem dritten Lauf des Kalenders, setzte er sich im Sprint durch. Im Hauptrennen verhinderte jedoch ein Sturz in der neunten Runde in Kurve vier den perfekten Saisonstart. Zu diesem Zeitpunkt lag Márquez mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung an der Spitze.

In den folgenden Rennen wechselten sich Siege und weitere Podestplätze ab. Beim Grand Prix von Aragón, einer seiner Lieblingsstrecken, begann dann eine beeindruckende Serie: Über 7 Grand-Prix-Wochenenden hinweg dominierte Márquez sowohl am Samstag als auch am Sonntag. Damit brachte er die Weltmeisterschaft praktisch vorzeitig auf seine Seite.

Weltmeister in Motegi: 5 Grand Prix vor Schluss

Kurz darauf zog der WM-Zirkus weiter in den asiatisch-pazifischen Raum. Sechs Rennen vor Saisonende reiste Márquez mit einem Vorsprung von 191 Punkten auf den Zweitplatzierten an, seinen jüngeren Bruder Álex Márquez. Um sich rechnerisch den siebten Titel in der Königsklasse zu sichern, musste er Motegi lediglich mit mindestens 185 Punkten Vorsprung verlassen.

Ohne unnötiges Risiko einzugehen, überließ Márquez das Rampenlicht an diesem Wochenende weitgehend seinem Teamkollegen Francesco Bagnaia. Der Italiener holte die Pole Position, fuhr die schnellste Rennrunde und gewann sowohl den Sprint als auch das Hauptrennen.

Marc Márquez wurde in beiden Rennen Zweiter – jeweils vor seinem zu diesem Zeitpunkt einzigen verbliebenen WM-Rivalen, seinem Bruder Álex. Damit baute er seinen Vorsprung ausreichend aus und krönte sich erneut zum MotoGP-Weltmeister. Es war einer der dominantesten Titelgewinne seiner Karriere.

Der Zeitpunkt hätte kaum besser sein können: Schon beim nächsten Rennen in Sepang stürzte Márquez erneut und zog sich eine Verletzung zu, die ihn für den Rest der Saison außer Gefecht setzte.

Vertragsverlängerung mit Ducati

Die erdrückende Dominanz in der Saison 2025 machte deutlich: Ducati und Marc Márquez bilden ein nahezu perfektes Gespann. Anfang dieses Sommers 2026 einigten sich beide Seiten daher auf eine Verlängerung ihrer Zusammenarbeit bis 2028.

Bislang hat Marc Márquez für das Ducati Lenovo Team 32 Grand Prix bestritten und dabei 16 Siege in den Sonntagsrennen gefeiert. Er geht als amtierender MotoGP-Weltmeister an den Start und führt zudem die Gesamtwertung der Saison 2026 an.

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