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Asgreen gewinnt 18. Etappe

Nach einer Woche in den Alpen sollte die 18. Etappe der Tour de France nach Bourg-en-Bresse eine willkommene Rückkehr für die Sprinter des Pelotons werden, doch die Ausreißer und Kasper Asgreen vom Team Soudal-QuickStep hatten andere Vorstellungen und setzten sich nach 185 Kilometern in der Flucht mit wenigen Metern Vorsprung durch.

Eine Reihe von Sprinterteams, darunter das Team Alpecin-Deceuninck von Jasper Philipsen, der nach wie vor ihm Grünen Trikot des besten Sprinters fährt, führte das Feld ins Ziel und verringerte den immer größer werdenden Abstand zu den vier Männern an der Spitze, der im Laufe des Tages nie mehr als 1:30 Minuten betragen hatte. Doch die kollektive Rechnung ging nicht auf, und Victor Campenaerts vom TeamLotto-Dstny führte die Ausreißer auf den letzten Kilometern an. Der Belgier arbeitete für Pascal Eenkhoorn, der sich 58 Kilometer zuvor abgesetzt hatte. Dennoch war es Asgreen, der einen nicht für möglich geglaubten Sieg errang. Der Däne löste sich vom Rad von Jonas Abrahamsen vom Team Uno-X, nachdem sich Campenaerts 300 Meter vor dem Ziel abgesetzt hatte, und hielt Eenkhoorn im Zielsprint erfolgreich auf Distanz.

Abrahamsen komplettierte das Podium, während Philipsen das Feld Sekundenbruchteile später auf den vierten Platz vor Mads Pedersen vom Team Trek-Segafredo führte. Asgreen rettete mit seinem ersten Etappensieg bei der Tour das Rennen für sein Team Soudal-QuickStep um den Sprinter Fabio Jakobsen. Der Niederländer musste das Rennen aufgrund von Sturzverletzungen vor der zwölften Etappe aufgeben.

„Natürlich war die Situation nicht ideal. Ich wäre lieber mit sechs, sieben oder acht Fahrern gefahren, aber es ist ja auch die letzte Woche der Tour, und wir haben ein paar wirklich harte Wochen hinter uns“, sagte Asgreen nach der Zielankunft über die Ausreißergruppe, die von drei auf vier Fahrer anwuchs. „Wir haben schon oft gesehen, dass selbst eine kleine Gruppe es schaffen kann, die Sprinterteams zu überlisten. Ich schließe das nicht aus. Es war ein Mannschaftszeitfahren bis ins Ziel. Ohne Pascal, Victor und Jonas hätte ich es wirklich nicht geschafft. Sie haben alle eine tolle Leistung gezeigt. Mit der Arbeit, die wir da draußen geleistet haben, hätten wir alle den Sieg verdient. Ich bin wirklich glücklich, dass ich den Sieg geholt habe.“

Wie erwartet gab es auf der weitgehend flachen Etappe keine Veränderungen in der Gesamtwertung oder in den anderen Trikotwettbewerben. Jonas Vingegaard bleibt an der Spitze, Tadej Pogacar erster Verfolger.

75 Kilometer vor dem Ziel musste der deutsche Fahrer Simon Geschke aussteigen. Damit ist er nach Sprinter Phil Bauhaus der zweite deutsche Profi, der die Tour vorzeitig abbrechen musste. Am Tag nach seinem schlimmen Einbruch auf der Königsetappe mit dem Col de la Loze auf 2.304 Metern trat der 37-Jährige das 18. Teilstück zwar zunächst noch an, stieg aber 14 Kilometer nach einem kleinen Anstieg auf den 360 Meter-Hügel Cote de Boissieu Ziel vom Rad.

Was:19. Etappe, Tour de France
Wann:21.07.2023, 13:05 Uhr
Wo:Frankeich
TV/Stream:Eurosport Livestream
Quoten:folgen

Am Freitag geht es über 173 Kilometer von Morains-en-Montagne nach Poligny. Nach der Flachetappe am Donnerstag wird es am Freitag wieder etwas hügeliger, wenngleich ohne richtig hohe Berge. Die Etappe ist wie gemacht für Ausreißer. 

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