Bisher nahmen nur die Startelf und die Schiedsrichter an der Zeremonie auf dem Spielfeld teil. Das Protokoll für die Weltmeisterschaft 2026 führt nun jedoch eine bedeutende Neuerung ein.
Im Vorfeld der WM 2026 hat die FIFA das Protokoll vor den Spielen geändert. Anders als bei früheren Turnieren, bei denen nur die Startformationen und das Schiedsrichtergespann für die Nationalhymnen auf dem Rasen standen, werden künftig alle Spieler beider Mannschaften an der Zeremonie teilnehmen.
Laut FIFA-Präsident Gianni Infantino spiegelt diese Entscheidung die neue Philosophie der Organisation wider, die darauf abzielt, den Teamgeist und das Kollektiv in den Vordergrund zu rücken. Nachfolgend die vollständige Erklärung des Präsidenten:
Mit dem Wachstum der Weltmeisterschaft entwickeln wir auch die Art und Weise, wie das Spiel erlebt wird, ständig weiter. Die Zeremonien vor den Spielen der WM 2026 werden da keine Ausnahme sein. Wenn alle Spieler und Schiedsrichter während der Nationalhymnen im Mittelkreis einander gegenüberstehen, wird ein Moment der Einheit, des Stolzes und der Emotionen geschaffen, der wirklich den Mannschaften und allen im Stadion Anwesenden gehört. Darüber hinaus werden wir eine neu gestaltete 360-Grad-Zeremonie haben, die alle Fans einbezieht, mit Bannern, die die Flaggen der Länder zeigen, und Elementen auf dem Spielfeld, die darauf ausgerichtet sind, von jedem Sitzplatz aus ein einzigartiges und immersives Erlebnis zu schaffen. Es wird auch neue visuelle Elemente geben, von den Einlaufbögen der Spieler bis zu den Eckfahnen, die das Gefühl der Vorfreude steigern sollen, mit erweiterten Funktionen für ausgewählte Spiele. Bei der FIFA-Weltmeisterschaft geht es um jeden einzelnen Spieler und jeden einzelnen Fan, und diese neue Zeremonie vor dem Spiel spiegelt das wider.
Infantino verriet zudem, dass die Idee aus einem Gespräch mit der italienischen Fußballlegende Alessandro Del Piero, einer Ikone von Juventus Turin und der „Squadra Azzurra“, entstanden sei.
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