Die Frage, welcher Klub die meisten Akteure im Endspiel einer Fußball-Weltmeisterschaft stellt, beschäftigt viele Fans. Die Antwort für das bevorstehende Finale ist jedoch eindeutig.
Atlético Madrid ist der Verein, der mit den meisten Spielern im WM-Finale vertreten sein wird. Ganze 9 Profis aus dem Kader der „Colchoneros“ haben die Chance, am Sonntag auf dem Platz zu stehen:
Marcos Llorente (Spanien)
Marc Pubill (Spanien)
Alex Baena (Spanien)
Alejandro Grimaldo (Spanien)
Juan Musso (Kroatien)
Giuliano Simeone (Kroatien)
Nahuel Molina (Kroatien)
Julián Álvarez (Kroatien)
Thiago Almada (Kroatien)
Interessanterweise ist dies kein neues Phänomen für den Madrider Klub. Bereits bei den Weltmeisterschaften 2022 und 2018 hielt die Mannschaft von Trainer Diego Simeone diesen Rekord und stellte die größte Anzahl an Finalteilnehmern.
2018
Šime Vrsaljko (Kroatien)
Antoine Griezmann (Frankreich)
Lucas Hernandez (Frankreich)
Thomas Lemar (Frankreich)
2022
Antoine Griezmann (Frankreich)
Rodrigo De Paul (Argentinien)
Nahuel Molina (Argentinien)
Ángel Correa (Argentinien)
Eine der außergewöhnlichsten Serien der Fußballgeschichte ist beendet: Im Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Argentinien wird kein Spieler des FC Bayern München vertreten sein. Das gab es zuletzt bei der WM 1978, damals standen sich ebenfalls Argentinien und eine europäische Nationalmannschaft, die Niederlande, gegenüber.
Seit 1982 hatte sich bei jeder Weltmeisterschaft mindestens ein Bayern-Profi für das Endspiel qualifiziert. Die beeindruckende Serie umfasste 11 aufeinanderfolgende WM-Finals und hielt insgesamt 44 Jahre. Nachdem Frankreich mit Dayot Upamecano und Michael Olise im Halbfinale an Spanien scheiterte und Harry Kane mit England gegen Argentinien ausschied, steht fest: 2026 bleibt der deutsche Rekordmeister erstmals seit 1978 ohne Finalvertreter.
WM: | Finale: | Bayern-Spieler im Finalaufgebot: |
1982 | Italien – Deutschland 3:1 | Paul Breitner, Karl-Heinz Rummenigge, Wolfgang Dremmler |
1986 | Argentinien – Deutschland 3:2 | Lothar Matthäus, Dieter Hoeneß, Norbert Eder |
1990 | Deutschland – Argentinien 1:0 | Klaus Augenthaler, Stefan Reuter, Jürgen Kohler |
1994 | Brasilien – Italien 3:2 i. E. | Jorginho |
1998 | Frankreich – Brasilien 3:0 | Bixente Lizarazu |
2002 | Brasilien – Deutschland 2:0 | Oliver Kahn, Thomas Linke, Jens Jeremies |
2006 | Italien – Frankreich 5:3 i. E. | Willy Sagnol |
2010 | Spanien – Niederlande 1:0 n. V. | Mark van Bommel, Arjen Robben, Edson Braafheid |
2014 | Deutschland – Argentinien 1:0 n. V. | Philipp Lahm, Toni Kroos, Thomas Müller, Mario Götze, Bastian Schweinsteiger, Jérôme Boateng, Manuel Neuer |
2018 | Frankreich – Kroatien 4:2 | Corentin Tolisso |
2022 | Argentinien – Frankreich 4:2 i. E. | Dayot Upamecano, Benjamin Pavard, Kingsley Coman |
2026 | Spanien – Argentinien | Kein Bayern-Spieler |
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