Der Flügelspieler des FC Bayern München hat eine sensationelle Saison beim bayerischen Club hinter sich und glänzt nun auch bei der Weltmeisterschaft für Frankreich, obwohl er in England geboren wurde.
Michael Akpovie John Olise kam vor 24 Jahren in Hammersmith, einem Londoner Stadtteil, zur Welt. Seine Familie hat nigerianische und algerische Wurzeln, doch er entschied sich, auf internationaler Ebene für Frankreich aufzulaufen.
Schon im Jugendbereich gab Olise 2019 sein Debüt für die französische U18-Nationalmannschaft, als er gerade einmal vier Spiele für Reading in der englischen Championship absolviert hatte. Im Juli 2024 wurde er für die Olympischen Spiele in Paris in den Kader berufen, und nur wenige Monate später ließ ihn Didier Deschamps in der A-Nationalmannschaft für die Nations-League-Spiele gegen Italien und Belgien debütieren.
Olise entschied sich für Frankreich aufgrund der frankophonen Wurzeln seiner Mutter. Sie wurde in Algerien geboren und wanderte für viele Jahre nach Frankreich aus, bevor sie sich mit ihrer Familie in England niederließ. Olises Vater hingegen stammt aus Nigeria und kam ebenfalls als Jugendlicher ins Vereinigte Königreich.
„Ich komme eigentlich aus vier Ländern: Frankreich, Algerien, Nigeria und England. Ich schätze mich sehr glücklich, diese vier Wurzeln zu haben, die mich bereichern. Ich spüre jeden dieser Teile in mir; ich habe in all meinen Ländern Verbindungen aufgebaut. Die Wahl für Frankreich war für mich selbstverständlich, da ich mit der Bewunderung für die französische Nationalmannschaft aufgewachsen bin und Zidane oder Henry spielen sah.“
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