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Wales – Belgien: Bellamys Drachen gegen die goldene Generation

Cardiff bebt: Wales braucht den Sieg, Belgien will seine Dominanz behaupten. Zwei Teams, zwei Philosophien und ein Spiel, das über den weiteren Weg zur WM entscheiden könnte.

Wales – Bellamys Drachen im Pflichtspielmodus

Craig Bellamy hat seiner Mannschaft in Rekordzeit neues Leben eingehaucht. Wales spielt mutig, strukturiert und endlich wieder mit einer klaren Idee. Gegen Belgien wartet nun die Feuertaufe. Ein Duell, das über das Schicksal in Gruppe J entscheiden kann.

Nach der Niederlage im Testspiel gegen Kanada hat Bellamy seine Lehren gezogen. Er bleibt bei seinem bewährten 4-3-3-System, das auf Tempo, Teamgeist und taktischer Disziplin basiert. Vor allem über die Flügel will Wales Akzente setzen. Nathan Thomas und Brennan Johnson sind mit ihrer Dynamik kaum zu stoppen, während Kieffer Moore in der Mitte als Zielspieler für ständige Gefahr sorgt.

Im Mittelfeld übernimmt Harry Wilson die Rolle des Spielgestalters. Er treibt das Spiel an, sucht Lücken und wagt den Abschluss. Daneben sorgt Josh Sheehan für Stabilität, während Ethan Ampadu als Abräumer die Räume schließt. Bellamy fordert von seinen Spielern totale Konzentration: „Wir dürfen Belgien nicht spielen lassen. Wir müssen sie jagen, pressen, provozieren.”

Die Defensive bleibt traditionell britisch: robust, diszipliniert und kompromisslos. Ben Davies und Joe Rodon bilden das Zentrum, Connor Williams sichert die rechte Seite ab. Im Tor steht Karl Darlow, der mit seiner Ruhe und Erfahrung ein wichtiger Faktor in dieser jungen Mannschaft ist.

Wales – Belgien: Belgien mit Routine und Klasse

Belgien ist seit Jahren das Maß aller Dinge in der Qualifikation. Seit 2009 haben die „Roten Teufel” kein einziges WM-Qualifikationsspiel verloren. Eine beeindruckende Serie, die der neue Trainer Rudi Garcia fortsetzen will. Der neue Trainer hat die Mannschaft stabilisiert, auf den Kern vertraut und zu alter Effizienz zurückgeführt.

Das 4-2-3-1-System mit De Bruyne als zentralem Motor ist das Herzstück des belgischen Spiels. In der Offensive harmonieren Doku und Trossard auf den Flügeln perfekt mit De Ketelaere, der als Neuner Räume öffnet und Gegner bindet. De Bruyne lenkt das Spiel aus der Tiefe und findet immer wieder gefährliche Schnittstellenpässe. Seine Vision ist nach wie vor einzigartig.

Mit Onana und Raskin verfügt Belgien über ein laufstarkes Mittelfeld, das sowohl verteidigen als auch den Angriff ankurbeln kann. In der Abwehr sorgen Theate und Debast für Stabilität, während Courtois im Tor wieder seine gewohnte Ruhe ausstrahlt. Die Verletzung von Tielemans ist ein Rückschlag, doch Belgien verfügt über die Qualität, diesen Ausfall zu kompensieren.

Wales – Belgien: Tempo trifft Erfahrung

Taktisch ist dieses Spiel ein Aufeinandertreffen zweier Welten: Bellamys schnelles Umschaltspiel trifft auf Garcias Ballbesitzdominanz. Wales wird versuchen, über Konter Nadelstiche zu setzen, während Belgien das Spiel kontrollieren will.

Besonders die Duelle auf den Flügeln, Johnson gegen De Cuyper und Thomas gegen Castagne, versprechen Intensität pur. Entscheidend dürfte jedoch das Zentrum werden. Kann Sheehan De Bruyne stoppen? Und wird es Ampadu gelingen, Onanas Dynamik zu bremsen?

Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams endete spektakulär mit 4:3 für Belgien. Ein Offensivfeuerwerk, das sich viele Fans auch diesmal wünschen. Doch Bellamys Team hat dazugelernt: Es ist kompakter, cleverer und gefährlicher.

Wo läuft Wales – Belgien?

DAZN überträgt das Spiel live aus dem Cardiff City Stadium.

Wales – Belgien: Voraussichtliche Aufstellungen

Wales (4-3-3): Darlow – Williams, Rodon, Mepham, Davies – Wilson, Sheehan, Ampadu – Johnson, Moore, Cullen

Belgien (4-2-3-1): Courtois – Castagne, Debast, Theate, De Cuyper – Onana, Raskin – Doku, De Bruyne, Trossard, De Ketelaere

Wales – Belgien: Prognose

Wales hat das Potenzial, Belgien vor allem durch Tempo und Leidenschaft in Schwierigkeiten zu bringen. Doch die individuelle Klasse der Belgier, insbesondere mit De Bruyne, Doku und Trossard, spricht für die Gäste. Es dürfte eng werden, aber die Routine der „Roten Teufel” könnte am Ende den Unterschied machen.

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