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Tennis
  1. TENNIS

Starker Start für Fokina und Mensik

Die US Open haben am Sonntag den Startschuss gegeben. Dabei sind gleich zwei Spieler souverän in die nächste Runde eingezogen.

Fokina ist hungrig

Trotz guter Saison und bester Platzierung in der Weltrangliste in seiner Kariere, wartet Alejandro Davidovich Fokina immer noch auf seinen ersten Titel. Nicht nur in diesem Jahr, sondern überhaupt. Das die US Open wahrscheinlich nicht die Bühne sein wird, wo dieser Wunsch wahr wird, ist jedem klar. Doch trotzdem könnte ein gutes Turnier in New York den Spanier weit nach vorne bringen. Selbst ein Viertelfinale oder Halbfinale geben viele Punkte und dazu noch sehr gutes Preisgeld.

Dabei kommt Fokina zu den US Open in solider Form. Während es in Cincinnati zwar ein Aussetzte gab, so stand ein starker Spanier in Montreal im Viertelfinale und erreichte davor sogar in Washington bei den Citi Open das Finale. Genau diese Form zeigte er nun auch in seiner ersten Partie. Gegen Alexander Schewtschenko startete Fokina nicht nur stark in die Partie, sondern ließ über drei Sätzen den Underdog kaum atmen. Mit guten Aufschlägen, aber vor allem einem starken Return spiel holte sich Fokina früh das erste Break und beendete die ersten zwei Sätze mit einem dominanten 6:1 und 6:1. Im dritten Satz zeigte Schewtschenko wenigstens wieder ein paar Lebenszeichen, konnte aber der konstante Offensive des Spaniers nichts entgegensetzten. Am Ende nutzte Fokina 7/9 Breakchancen und werte die vier Versuche von der Gegenseite erfolgreich ab, für einen schnellen und wichtigen Sieg in der ersten Runde.

Wer als Nächstes ihm gegenübersteht, ist noch unbekannt. Sicher ist, dass sich momentan niemand über einen Gegner wie Fokina freuen wird. Sollte der Spanier seine Form wahren können, sieht ein Viertelfinale vielversprechend aus und ganz vielleicht sogar Halbfinale oder der Traum vom Finale.

Mensik die junge tschechische Hoffnung

Wie auch schon Fokina, kommt der Top 20 Spieler Jakub Mensik nach New York mit der besten Weltranglistenplatzierung seiner Kariere im Rücken. Im Gegensatz zum Spanier dauerte diese Karriere aber bislang nur wenige Jahre. Der 19-Jährige steht jetzt schon auf Platz 16 der Rangliste nach einer bisher erfolgreichen Saison, bei der er sich mit seinem ersten Titel belohnte. Zuletzt gab es dabei aber eher ernüchternde Ergebnisse. Mal die zweite Runde oder mal die Dritte, aber ohne Finale oder großen Triumph. Nun auf der letzten großen Bühne des Jahres will der Tscheche jetzt wieder Trumpfen und hat direkt in der ersten Runde ein Ass gezogen.

Bei einem Dreisatzsieg gegen Nicolas Jerry zeigte Mensik nicht nur eine gute Form auf dem Platz, sondern auch Nervenstärke. Immerhin ist der Chilene von all den möglichen Gegnern nicht gerade das dankbarste Los gewesen. Doch trotz erster Startschwierigkeiten, bewies Mensik, dass er in die Top 20 der Welt gehört. Nach einem engen ersten Satz mit Tiebreak stabilisierte er sich im zweiten Satz und brachte auch den Dritten souverän über die Bühne. Dabei zeigte sich der Tscheche gerade in der Defensive gut. Gleich 10 Breakchancen bekam Jerry, sogar mehr noch als Mensik. Doch am Ende wurden nur aus zweien Punkten. Auf der anderen Seite holte Mensik fast die hälfte seiner Breakpunkte. Sein Nächster Gegner steht noch offen.

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