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Manu Kone

Manchester United jagt Manu Koné: Roma-Star als Tchouaméni-Alternative

Manchester United richtet den Blick offenbar auf Manu Koné von der AS Rom. Auch Borussia Mönchengladbach könnte bei einem Transfer mitverdienen.

Manu Koné rückt bei Manchester United in den Fokus

Manchester United sucht weiter nach Verstärkung für das zentrale Mittelfeld  und dabei rückt offenbar Manu Koné von der AS Rom in den Fokus. Der französische Nationalspieler, vielen Bundesliga-Fans noch aus seiner Zeit bei Borussia Mönchengladbach bekannt, hat sich in Italien stark weiterentwickelt und gehört inzwischen zu den besten Mittelfeldspielern der Serie A.

Manchester United hatte sich lange mit Aurélien Tchouaméni beschäftigt, doch der Real-Star dürfte für die Engländer kaum noch erreichbar sein. Mehrere Berichte gehen davon aus, dass Tchouaméni bei Real Madrid bleiben und seinen Vertrag bis 2031 verlängern wird.

Damit muss Manchester United nach Alternativen suchen  und Koné passt mit seinem Profil sehr gut in das neue Mittelfeldprojekt von Trainer Michael Carrick.  

Koné ist ein robuster Box-to-Box-Mittelfeldspieler, der enorme Athletik, starke Zweikampfführung und vertikale Dynamik mitbringt. Genau solche Eigenschaften sucht United nach dem bevorstehenden Umbau im Zentrum. Casemiro steht vor dem Abschied, Bruno Fernandes ist zwar weiterhin ein zentraler Spieler, aber nicht mehr am Anfang seiner Karriere. Koné könnte deshalb ein Baustein für eine neue Achse im Mittelfeld werden.

Wie viel ist Manu Kone Wert?

Ein Transfer wäre allerdings teuer. Die AS Rom hat Koné erst vor knapp 2 Jahren verpflichtet und besitzt durch seinen Vertrag bis 2029 eine starke Verhandlungsposition. Berichte aus Italien und England nennen Ablösevorstellungen zwischen 50 und 60 Millionen Euro

United ist zudem nicht allein. In den vergangenen Wochen wurden auch Arsenal, Inter Mailand, Atlético Madrid und weitere europäische Topklubs mit Koné in Verbindung gebracht. 

Aktuell wirkt Manchester United dennoch wie einer der spannendsten Kandidaten. Der Klub hat Bedarf, Geld und ein klares sportliches Projekt. Entscheidend wird sein, ob United nach den Deals für Santos und möglicherweise Éderson noch einmal groß investiert, oder ob Koné eher die Alternative bleibt, falls andere Personalien scheitern.

Warum Gladbach bei einem Koné-Transfer profitieren würde

Auch Borussia Mönchengladbach dürfte die Entwicklung genau verfolgen. Koné wechselte im Sommer 2024 von Gladbach zur AS Rom. Die Ablöse wurde damals nicht offiziell genannt, mehrere Berichte sprachen aber von rund 18 bis 20 Millionen Euro plus Bonuszahlungen.

Besonders interessant: Gladbach soll sich bei dem Deal eine Weiterverkaufsbeteiligung am Gewinn gesichert haben. Der genaue Prozentsatz ist nicht öffentlich bestätigt. Üblich sind in solchen Fällen häufig Modelle im Bereich von 10 bis 15 Prozent des Transfergewinns.

Sollte Roma Koné für 50 Millionen Euro verkaufen und die ursprüngliche Ablöse bei etwa 20 Millionen Euro gelegen haben, läge der Gewinn bei rund 30 Millionen Euro. Bei einer Beteiligung von 10 bis 15 Prozent wären das für Gladbach etwa 3 bis 4,5 Millionen Euro. Bei einem Verkauf für 60 oder 70 Millionen Euro könnte der Gladbacher Anteil sogar in Richtung 4 bis 8 Millionen Euro steigen.

Für die Borussia wäre das ein willkommener Geldsegen. Gladbach befindet sich selbst mitten in einem größeren Kaderumbruch und könnte zusätzliche Millionen direkt in neue Spieler investieren.

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