Mit dem KSC und Paderborn stehen sich am Samstag zwei Klubs gegenüber, die in einer waschechten Ergebniskrise stecken. Die Gastgeber haben die letzten vier, Paderborn die letzten drei Begegnungen verloren.
Der SC Paderborn hat in den letzten Wochen etwas den Anschluss nach oben verloren. Durch drei Niederlagen in Folge sind die Ostwestfalen vom ersten zum vierten Tabellenplatz durchgereicht worden. Fünf Punkte fehlen nun schon auf den neuen Spitzenreiter FC Schalke 04. Nun geht es im Rahmen des 16. Spieltags weiter nach Karlsruher. Bei den Badenern ist die Ergebniskrise nach vier Pleiten in Serie sogar noch schlimmer. Der KSC ist nur noch Achter und liegt bereits acht Punkte hinter dem Relegationsplatz. Will man nochmal im Aufstiegsrennen mitmischen, ist ein Sieg besonders für die Gastgeber Pflicht.
KSC: Bernat – Jung, Kobald, Franke, Herold - Rapp, Burnic – Pinto Pedrosa, Förster, Wanitzek – Schleusener. Trainer: Christian Eichner
Paderborn: Seimen – Hansen, Götze, Scheller – Obermair, Baur, Klaas, Müller – Curda, Tigges, Michel. Trainer: Ralf Kettermann
Die Gastgeber aus Karlsruhe müssen auf den gesperrten Marcel Beifus sowie die verletzten Louey Ben Farhat und Lillian Egloff verzichten. Paderborn reist ohne den gesperrten Calvin Brackelmann und den Langzeitverletzten Marcel Hoffmeister an.
KSC: Beifus, Ben Farhat, Egloff
Paderborn: Brackelmann, Hoffmeister
Die Partie zwischen dem Karlsruher SC und dem SC Paderborn wird am Samstag, den 13. Dezember 2025 um 13:00 Uhr angepfiffen. Zu sehen gibt es die Begegnung beim Bezahlsender „Sky“ sowie dem dazugehörigen Streamingportal „WOW“.
Der Karlsruher SC trägt seine Heimspiele im Wildparkstadion, das durch Sponsoring derzeit den Namen BBBank Wildpark trägt, aus. Dabei handelt es sich um eine im Jahr 1955 errichtete Arena mit aktuell 33.180 Plätzen. Der Wildpark wurde über die Jahre mehrmals renoviert und zwischen 2018 und 2023 vollständig umgebaut. Früher wurde die Arena auch für diverse Konzerte genutzt. Seit dem Einbau einer Rasenheizung im Jahr 2007 ist dies jedoch nicht mehr möglich.
Der KSC wird Woche für Woche von der Konkurrenz weiter abgehängt. Der letzte Sieg in der Liga gelang am 1. November beim 2:1 über den FC Schalke. Es war die passende Reaktion auf das Aus im Pokal bei Borussia Mönchengladbach. An diese Leistung konnten die Badener jedoch nicht mehr anknüpfen, was vor allem an der löchrigen Defensive lag. Vier Gegentreffer gab es beim Gastspiel in Bielefeld (0:4), drei gegen Elversberg (2:3), gegen Hannover (0:3) und gegen Darmstadt (2:3). Damit hat Karlsruhe schon 27 Gegentore kassiert. Löchriger sind nur die Defensiven von Greuther Fürth (39) und Dynamo Dresden (29). So wird es natürlich schwer, wieder einmal ein Spiel zu gewinnen.
Vielleicht klappt es ja gegen Paderborn, die ebenfalls seit drei Spielen auf den nächsten Punktgewinn warten und in der letzten Saison beide Begegnungen gegen den KSC verloren haben. Im Wildpark kam der SCP sogar mit 0:3 unter die Räder. Trotzdem ist man weit davon entfernt, Karlsruhe als Angstgegner der Ostwestfalen zu bezeichnen. Von den bisherigen 24 Duellen hat Paderborn zwölf gewonnen. Mehr Siege feierte der SCP gegen keinen anderen Klub in der 2. Bundesliga. Acht Siege gingen an den KSC, vier Begegnungen endeten mit einem Unentschieden. Klar ist aber auch, für Paderborn wäre ein Punkt am Samstag klar zu wenig. Schließlich war man noch vor wenigen Spieltagen Tabellenführer. Jetzt droht man die Top-Drei langsam aus den Augen zu verlieren.
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