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Ivan der Schreckliche - Der Werdegang von Ivan Lendl

An Ivan Lendl schieden sich zu seiner aktiven Zeit die Geister. Die einen sahen in ihm einen emotionslosen, beinahe roboterartigen Spieler, die anderen hielten ihn für einen engagierten Tennisprofi mit jeder Menge Talent. Eines ist in jedem Fall sicher, der achtfache Grand-Slam-Sieger war in den 1980er Jahren einer der ganz Großen.

Die Anfänge

Ivan Lendl wurde am 7. März 1960 im tschechischen Ostrava geboren. Lendl wurde der Tennissport quasi in die Wiege gelegt. Seine Mutter war eine der erfolgreichsten Tennisspielerinnen der Tschechoslowakei und war zu ihrer aktiven Zeit die zweitbeste Spielerin des Landes. Auch sein Vater war Profi und später auch Vorsitzender der tschechoslowakischen Tennisföderation. Schon in der Jugend war er durchaus erfolgreich und gewann unter anderem 1978 die Junioren-Einzeltitel bei den French Open und in Wimbledon, was ihm auch die Spitzenposition der Juniorenweltrangliste einbrachte. Noch im gleichen Jahr wurde er Profi. 

Erste große Erfolge

Nachdem er im Jahr 1979 sein erstes Finale auf der Tour erreichen konnte, gewann er im Jahr drauf bereits sieben Einzeltitel. Dabei gelang ihm das Kunststück innerhalb von drei Wochen drei Turnier auf unterschiedlichen Belägen zu gewinnen. 1981 holte er ganze zehn Turniersiege und zog auch in das Endspiel der French Open ein, unterlag dort allerdings Björn Borg in fünf Sätzen. 1982 gewann er von den 23 Turnieren an denen er teilnahm, ganze 15 Stück. 1983 gewann er weitere sieben Turniere. 

Die Major-Jahre

1984 konnte Lendl endlich seinen ersten Grand-Slam-Erfolg feiern. Bei den French Open in Paris kam Lendl nach einem 0:2-Satzrückstand noch zurück und setzte sich am Ende gegen John McEnroe durch. Die folgende Saison sollte noch besser werden. Neben elf Einzeltiteln holte er auch den Titel bei den US Open, wo er zuvor in zwei Finals gescheitert war. Die US Open sollte er auch in den folgenden beiden Jahren gewinnen, hinzu kamen zwei weitere Erfolge bei den French Open und zwei Finalteilnahmen in Wimbledon. Von 1985 bis 1987 beendete er das Jahr stets als Nummer eins. 1988 holte er abermals den Sieg bei den US Open und ihm folgenden Jahr konnte er erstmals bei den Australien triumphieren.

Karriereende

In den letzten Jahren seiner Karriere wurde Lendl von chronischen Rückenproblemen geplagt. Sie nahmen ein solches Ausmaß an, dass er nach seiner Zweitrunden-Niederlage bei den US Open 1994 kurz darauf im Alter von 34 Jahren zurücktrat. Lendl war wirklich einer der dominierenden Spieler seiner Ära, mit seiner charakteristischen laufenden Vorhand, einem rundum kraftvollen Spiel und der Fähigkeit, nie vorzeitig aufzugeben.

Lendl, der Trainer

Anfang 2012 wurde Lendl Trainer von Andy Murray und verhalf dem Schotten zu seinen ersten beiden Major-Siegen bei den US Open 2012 und der Wimbledon Championship 2013, womit er die 77-jährige Durststrecke eines britischen Tennisspielers nach einem Major-Sieg beendete. Im März 2014 beendeten Lendl und Murray ihre zweijährige Beziehung als Trainer und Spieler. Von 2016 bis 2017 arbeiteten die beiden wieder zusammen. Von Beginn der US Open 2018 bis Juli 2019 trainierte er auch die deutsche Nummer eins Alexander Zverev. Unter Lendl hatte Zverev große Erfolge wie den Gewinn der ATP Finals, schied allerdings auch früh bei großen Turnieren aus, unter anderem Wimbledon. 

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