Überspringen zum Inhalt
Bundesliga 2
  1. FUẞBALL
  2. BUNDESLIGA

Frische Offensiv-Power für Freiburg

Die Bundesliga ist noch in vollem Gange und schon dreht sich das Transferkarussell. Während im Breisgau ein junger Flügelflitzer zum Rekordeinkauf avanciert, träumt ein Leverkusener Leistungsträger von der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte.

Die Saison neigt sich dem Ende zu und damit klopft auch der Transfermarkt leise, aber bestimmt an die Tür. Im Süden der Republik macht vor allem der SC Freiburg von sich reden. Der 19-jährige Stürmer Cyriaque Irie stammt aus Burkina Faso und spielt derzeit noch beim französischen Zweitligisten ESTAC Troyes. Aber wohl nicht mehr lange. Nach übereinstimmenden Medienberichten, unter anderem „L`Est eclair“ und „Sky“, hat der pfeilschnelle Rechtsaußen am Montag den Medizincheck im Breisgau absolviert. Ein offizielles Statement des SC steht zwar noch aus, doch es riecht stark nach Vollzug.

Noch vor wenigen Wochen schien ein Deal in weiter Ferne. zwölf bis 15 Millionen Euro standen als Preisschild im Raum, eine Hausnummer, die nicht unbedingt ins Budget des bodenständigen SC passte. Doch wie so oft erwiesen sich die Breisgauer als geschickte Verhandler. Rund zehn Millionen Euro sollen es am Ende gewesen sein. Damit reiht sich Irie in die Transferhistorie des SC Freiburg ein, auf einer Stufe mit Baptiste Santamaria, der 2020 ebenfalls aus Frankreich kam und nach nur einer Saison mit Gewinn weiterzog.

Irie hingegen bringt nicht nur Schnelligkeit und Dribbelstärke mit, sondern auch Entwicklungspotenzial. Bei Troyes kommt er in dieser Saison auf 36 Einsätze, acht Tore und drei Vorlagen, nicht schlecht für jemanden, der vor zwei Jahren noch in der dritten Liga spielte. Sein Marktwert spricht für sich: Von 300.000 Euro bei seinem Wechsel nach Dijon auf mittlerweile fünf Millionen Euro, Irie ist der wertvollste Spieler seines Klubs und einer der auffälligsten Akteure der Ligue 2.

Grimaldo zurück zum FC Barcelona

Während Freiburg aufbaut, könnte es in Leverkusen bald Abschiedstränen geben. Alejandro Grimaldo, der in seiner ersten Saison bei der Werkself schnell zum Leistungsträger avancierte, steht im Visier des FC Barcelona. Der Linksverteidiger, der in der legendären „La Masia“ ausgebildet wurde, sprach kürzlich offen über seinen Wunsch, eines Tages das Barca-Trikot zu tragen. Der Zeitpunkt scheint günstig, zumindest aus katalanischer Sicht.

Laut „Sky“ laufen bereits Gespräche. Und Leverkusen? Offenbar gibt es einen Deal. Wenn ein Verein wie der FC Barcelona mit einem passenden Angebot anklopft, darf Grimaldo gehen. Die Schmerzgrenze soll bei 30 bis 40 Millionen Euro liegen, kein Pappenstiel, aber angesichts der Leistungen Grimaldos auch nicht völlig aus der Luft gegriffen.

Der Spanier kam 2023 ablösefrei und hat seitdem geliefert: 16 Tore, 32 Vorlagen in 96 Spielen. Neben Wirtz, Frimpong und Boniface ist er einer der wertvollsten Spieler im Kader. Sein Marktwert: stabile 40 Millionen Euro. Auch menschlich ist Grimaldo längst in Leverkusen angekommen, umso schmerzhafter wäre ein Wechsel.

Jedoch gilt auch für den Fußball, nichts ist für die Ewigkeit. Spieler kommen, Spieler gehen und kehren eben manchmal auch wieder nach Hause. Freiburg setzt auf Jugend mit Perspektive und Leverkusen könnte einen Star verlieren.

Weiterführende Artikel

bet365 verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um einen besseren und individuelleren Service bereitstellen zu können. Nähere Informationen finden Sie in den Richtlinien zu Cookies

Neu bei bet365? Erhalten Sie bis zu €100 in Wett-Credits Jetzt anmelden

Wett-Credits nach Abrechnung von Wetten im Wert der qualifizierenden Einzahlung zur Nutzung verfügbar. Gewinne schließen den Einsatz von Wett-Credits aus. Es gelten die AGB, Zeitlimits und Ausnahmen.