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F1-Strecken: Circuit de Monaco - Großer Preis von Monaco

Die Haarnadelkurve ist so eng, dass die Autos Mühe haben, sie überhaupt zu umfahren. Der dreimalige Weltmeister Nelson Piquet verglich das Fahren auf dieser Strecke mit einer Fahrradtour durch Ihr Wohnzimmer. Die Rede ist vom legendären Kurs in Monte-Carlo.

Monaco ist ein einzigartiger Test für Auto und Fahrer. Der Kurs im Fürstentum strotzt nur so vor Geschichte und die glamouröse Umgebung bildet die Kulisse für einige der berühmtesten Streckenabschnitte des gesamten Motorsports. Das Rennen in der Formel 1 gilt zusammen mit den Indianapolis 500 und den 24 Stunden von Le Mans als Teil der inoffiziellen Triple Crown des Motorsports.

Monaco hat zwar die niedrigste Durchschnittsgeschwindigkeit aller Rennstrecken im Kalender, gilt aber trotzdem als eine der gefährlichsten Strecken im Rennkalender. Obwohl in den letzten Jahren eine Reihe von Änderungen an der Strecke vorgenommen wurden, um die Sicherheit zu verbessern, werden Fehler in den meisten Kurven mit einem Hochgeschwindigkeitsflug in die Leitplanken bestraft. Es ist eine Strecke, auf der ein geschickter Fahrer die Unzulänglichkeiten seines Boliden ausgleichen kann. So wie der legendäre Ayrton Senna. Der Brasilianer gewann in Monaco sechsmal, Michael Schumacher und Graham Hill jeweils fünfmal und sieben der acht Fahrer, die das Rennen mehr als zweimal gewonnen haben, waren Weltmeister. Die Ausnahme war Stirling Moss, der weithin als der größte Fahrer gilt, der die Meisterschaft nie gewonnen hat.

Wo liegt der Circuit de Monaco?

An der französischen Riviera, nahe der italienischen Grenze, liegt das winzige Fürstentum Monaco. Monaco hat knapp 40.000 Einwohner und erstreckt sich über eine Fläche von lediglich 2,084 km². Der Stadtstaat ist ein Steuerparadies und mit seinem Hafen, seinen Casinos und protzigen Bars seit langem ein Magnet für die Reichen und Schönen.

Wann wurde der Circuit de Monaco erbaut?

Die Idee, ein Rennen durch die Straßen am Hafen zu veranstalten, wurde erstmals vom Präsidenten des Automobilclubs von Monaco, Anthony Noghes, vorgeschlagen. Das erste Rennen fand 1929 statt. Es wurde von einem Fahrer gewonnen, der einfach als „Williams“ angemeldet war - in Wirklichkeit war es der britische Rennfahrer William Grover-Williams, der nicht wollte, dass seine Eltern erfuhren, dass er ein Rennen fuhr.

Das Rennen fand in den nächsten acht Jahren jährlich statt. Obwohl es zwischen 1938 und 1949 nur einmal im Jahr 1948 ausgetragen wurde, wählte man es 1950 zum zweiten Lauf der neuen Formel-1-Weltmeisterschaft. Ursprünglich nur gelegentlich in den Kalender aufgenommen, hat das Rennen seit 1955 jedes Jahr den Status eines F1-Weltmeisterschaftsrennens, außer in der verkürzten Saison 2020.

Wie lang ist der Circuit de Monaco?

Mit 3,337 km ist Monaco die kürzeste Strecke im Kalender und obwohl es mit 78 Runden die meisten aller Rennen aufweist, ist es auch der kürzeste Grand Prix, was die zurückgelegte Distanz angeht. Die F1-Regeln schreiben vor, dass ein Rennen 305 km lang sein oder zwei Stunden dauern muss. Aufgrund der niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeit ist Monaco die einzige Rennstrecke im Kalender, bei der die Zeit im Vordergrund steht, so dass insgesamt lediglich 260 km gefahren werden.

Wann fand in Monaco zum ersten Mal ein F1-Rennen statt?

Monaco war 1950 Schauplatz des zweiten Saisonrennens der ersten Formel 1-Meisterschaft, die sich zu einer Meisterleistung des legendären Juan Manuel Fangio entwickelte. Nachdem der Argentinier die Pole Position mit 2,6 Sekunden Vorsprung erobert hatte, dominierte er in seinem Alfa Romeo das Rennen und kam eine Runde vor dem Zweiten Alberto Ascari im Ferrari und zwei Runden vor dem Drittplatzierten, dem Lokalmatador Louis Chiron im Maserati, ins Ziel. Nur sieben der 20 gestarteten Fahrer sahen die Zielflagge.

Wer hat die meisten F1-Rennen in Monaco gewonnen?

Der dreimalige Weltmeister Ayrton Senna, der als einer der besten Fahrer aller Zeiten gilt, hat zwischen 1987 und 1993 sechsmal in Monaco gewonnen. Der Rekord des Brasilianers hätte sogar noch besser ausfallen können. Er war 1984 bereits Zweiter und richtig schnell unterwegs, als das Rennen wegen starken Regens vorzeitig beendet wurde. Vier Jahre später verschenkte er aufgrund eines Fahrfehlers mit komfortablem Vorsprung den Sieg und schied aus.

Was ist der F1-Rundenrekord in Monaco?

Obwohl er das Rennen nur als Siebter beendete, ist Lewis Hamiltons Zeit von 1:12,909s Minuten in Runde 69 des Großen Preises von Monaco 2021 die schnellste, die jemals in einem Rennen gefahren wurde. Hamilton hält im Mercedes auch den absoluten Rundenrekord, nachdem er mit einer Zeit von 1:10,166 Minuten die Pole Position für das Rennen 2019 erobert hatte.

Findet in Monaco noch eine andere Veranstaltung statt?

Da es sich um einen Stadtkurs handelt und umfangreiche Arbeiten durchgeführt werden müssen, um sie in eine Rennstrecke umzuwandeln, sind alle sportlichen Aktivitäten auf einen Monat konzentriert. In den letzten Jahren hat sich die vollelektrische Formel E Anfang Mai zum ersten Rennereignis des Jahres in Monaco entwickelt. Zunächst auf einer verkürzten Version der Strecke, findet das Rennen seit 2021 auf der Grand-Prix-Strecke statt, wenn auch mit zwei leicht veränderten Kurven.

Alle zwei Jahre findet Mitte des Monats das Festival des Historischen Grand Prix von Monaco statt, bei dem Privatfahrzeuge vergangener Zeiten je nach Alter in sieben Rennen antreten. Die Veranstaltung fand zuletzt im Jahr 2022 statt.

Wie ist das Wetter in Monaco?

Der frühe Sommertermin bedeutet, dass das Wetter am Rennwochenende in der Regel angenehm ist, obwohl Regen nicht ungewöhnlich ist und oft für Chaos sorgt, wenn er eintrifft. Im Jahr 2023 gab es einen Wolkenbruch mitten im Rennen, bei dem einige Fahrer von der Strecke rutschten, während nur drei Autos das vom Regen beeinflusste Rennen 1996 beendeten. Die Veranstaltung ging als das Rennen mit den wenigsten Piloten, die das Ziel erreichten, in die Geschichtsbücher der Königsklasse ein.

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