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Weserstadion/Werder Bremen
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Die Stadien der Republik – Das Weserstadion

Der SV Werder Bremen ist eine Institution in der Bundesliga. Seit 1947 tragen die Grün-Weißen ihre Heimspiele im Weserstadion aus. Nach mehreren Umbauten hat es heute ein Fassungsvermögen von 42.000 Zuschauern.

Der SV Werder Bremen ist eines der Gründungsmitglieder der Fußball Bundesliga. Gerade haben die Norddeutschen ihre 58. Saison im deutschen Oberhaus absolviert. Damit halten sie zusammen mit den Bayern den Rekord für die meisten Spielzeiten. In der ewigen Tabelle belegt Bremen Rang drei. Ihre Erfolge errangen sie alle im Weserstadion, das derzeit aufgrund eines Sponsoringvertrags offiziell den Namen Wohninvest Weserstadion trägt und direkt am rechten Ufer der Weser in der Pauliner Marsch liegt. Eigentümer der Arena ist die Bremer Weser-Stadion GmbH, die zu 50 Prozent im Besitz des SV Werder ist.

Die Geschichte des Weserstadions

Vor dem Weserstadion errichtete der Bremer Turn- und Sportverein im Jahr 1909 einen Sportplatz mit Holztribüne, der 1926 eine erste große Tribüne, Umkleidekabinen und ein Restaurant erhielt. Genannt wurde das Stadion ABTS-Kampfbahn. Hier wurden Fußballspiele ausgetragen sowie politische Massenveranstaltungen abgehalten. Der SV Werder zog 1930 in das Stadion ein. Schon damals nannte man es Weserstadion. Zwischen 1934 und 1945 wurde es im Bremer Kampfbahn umbenannt, anschließend als IKE-Stadion. Seitdem die Arena 1947 wiedereröffnet wurde, trägt sie offiziell den heutigen Namen. Das erste Spiel trug der SV Werder gegen den VfL Osnabrück aus.

In den Fünfzigerjahren teilte sich Werder die Arena mit dem Bremer SV. Als die Bremer 1963 als Gründungsmitglied der Bundesliga bestätigt wurden, wurde die Nordgerade überdacht und eine Flutlichtanlage installiert. Zwei Jahre später feierte Bremen die erste Meisterschaft, woraufhin die Kurventribünen mit einem Oberrang fertiggestellt wurden. Eine weitere wichtige Umbaumaßnahme war der Neubau der Nordtribüne im Jahr 1978. Gleichzeitig wurden die noch heute genutzten Flutlichtmasten aufgestellt. Die Westtribüne mit den Umkleideräumen und die Werder-Geschäftsstelle sowie das Therapiezentrum werden im Jahr 1988 neu gebaut. Vier Jahre später folgte die neue Südtribüne und die erstmalige Installation einer elektronischen Anzeigetafel. 1992 wurde das Weserstadion die erste Arena in Deutschland, in der Logen integriert wurden. 1998 folgte eine Rasenheizung.

Ein entscheidender Schritt folgte 2002 mit der Absenkung des Stadioninnenraums um zwei Meter, wobei die 400-Meter-Laufbahn entfernt und mit mobilen Tribünen überbaut wurde. Dadurch wurde die Kapazität um 8.000 Plätze auf 42.500 erhöht. Den Schriftzug „Werder Bremen“ in weißer Farbe installierte man 2006, als die bislang roten Sitze durch grüne ausgetauscht wurden. 2009 wurde die Arena zu einem reinen Fußballstadion umgebaut, wobei die West- und Ostkurve begradigt und näher an das Spielfeld herangerückt sind. Bis Ende 2009 wurde das Dach der neuen Tribüne montiert.

Dafür wird das Stadion genutzt

Neben den Heimspielen der Bremer finden auch immer wieder Länderspiele im Weserstadion statt. Zuletzt war das im Juni beim 3:3 zwischen der DFB-Auswahl und der Ukraine der Fall. Insgesamt war die Nationalmannschaft elfmal in Bremen zu Gast. Außerdem fanden immer wieder Konzerte in der Arena statt. Unter anderem waren bereits Dire Straits, Guns N’Roses, Michael Jackson, die Rolling Stones oder Metallica zu Gast. Seitdem ein Hybridrasen verlegt wurde, sind Konzerte jedoch nicht mehr möglich. Damit wird das Stadion nur noch für Fußballspiele genutzt. Für die WM 1974, die WM 2006 und die Euro 2024 in Deutschland wurde Bremen als Standort jedoch nicht berücksichtigt. 

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