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Detlef Schrempf - Det the Threat

Detlef Schrempf war für lange Zeit der beste deutsche Basketballspieler. Er spielte von 1985 bis 2001 in der NBA und wurde dreimal ins All-Star-Team gewählt. Sein größter Erfolg war 1996 das Erreichen der Finals mit den Seattle Supersonics.

Die Anfänge

Detlef Schrempf wurde am 21. Januar 1963 in Leverkusen. Zum Basketball kam er erst durch seinen Sportlehrer John Ecker, der für Leverkusen in der Bundesliga spielte. Schrempf fing mit 13 recht spät mit dem Basketballspielen an, entwickelte aber recht schnell sein großes Talent. Schrempf durchlief in Folge diverse Leverkusener Nachwuchsteams. Zur Saison 1980/81 ging er in die USA und spielte als Austauschschüler in der Kleinstand Centralia. Die Mannschaft führte er 1981 zur Staatsmeisterschaft in Washington. Ab 1981 studierte er an der University of Washington in Seattle. Für deren Hochschulmannschaft zeigte er starke Leistungen und war in seiner letzten Saison 1983/84 auch Kapitän des Teams. 

NBA

Schrempf wurde im NBA-Draft 1985 von den Dallas Mavericks als achter Spieler ausgewählt. Bei den Mavericks überzeugte er mit einer starken Dreierquote und arbeitete sich schließlich in die Startformation vor. Sein Durchbruch gelang ihm allerdings 1989 nach seinem Wechsel zu den Indiana Pacers. In den Jahren 1991 und 1992 wurde er mehrfach mit dem NBA Sixth Man Award ausgezeichnet. In der Saison 1992/93 war er der einzige Spieler in der NBA, der in den Top 25 der Scoring-, Rebound- und Assist-Rangliste landete, und er wurde als erster Europäer für das NBA All-Star Game ausgewählt, die erste seiner drei Teilnahmen.

Nach der NBA-Saison 1992/93 wurde Schrempf an die Seattle Supersonics getradet. In der Saison 1994/95 war er mit einer Dreipunktwurfquote von 51,4 der zweitbeste Dreipunktspieler der NBA und wurde in derselben Saison mit 127 Punkten pro 100 Spieleinsätze zum besten Offensivspieler der NBA. Mit einem Sonics-Team, in dem auch Gary Payton, Shawn Kemp, Sam Perkins und Hersey Hawkins spielten, erreichte Schrempf 1996 die NBA-Finals, wo sie in sechs Spielen gegen Michael Jordans Chicago Bulls verloren. Schrempf war der erste, und bis heute neben Dirk Nowitzki und Daniel Theis einer von nur drei, in Deutschland geborene NBA-Spieler, der die NBA-Finals erreichte. Während seiner Zeit bei den Sonics nahm Schrempf sowohl 1995 als auch 1997 am NBA All-Star Game teil.

Schrempf wurde 1999 von den Portland Trail Blazers unter Vertrag genommen, für die er bis zu seinem Karriereende im Alter von 37 Jarhen im Jahr 2001. Schrempf plante eigentlich seine Karriere in Deutschland, genauer gesagt bei Alba Berlin ausklingen zu lassen. Daraus wurde jedoch nichts. 

Nationalmannschaft

Schrempf nahm mit Deutschland an den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles teil und wurde Achter. Auch bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona spielte er für Deutschland und belegte den siebten Platz. Insgesamt kam er auf 71 Länderspiele und galt als einer der besten deutschen Basketballspieler seiner Zeit.

Nach der Karriere

Ab 2006 war Schrempf für zwei Jahre Co-Trainer bei den Supersonics. Heute ist Schrempf in leitender Stellung für ein Vermögensberatungsunternehmen tätig. Schrempf lebt in den USA, ist verheiratet und hat zwei Söhne.

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