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Bundesliga-Saison 2025/26: Wer stoppt die Bayern?

Die Bundesliga-Saison 2025/26 startet am 22. August. Während Bayern München den Titel verteidigen will, lauern Dortmund, Leverkusen, Leipzig und einige Außenseiter auf die Chance, den Münchnern die Meisterschale zu entreißen.

Der Countdown läuft: Am 22. August eröffnet der deutsche Rekordmeister FC Bayern München die Saison 2025/26 der Bundesliga mit einem Heimspiel gegen RB Leipzig. Schon der Auftakt verspricht Spannung, denn traditionell beginnt die Jagd auf die Meisterschale mit einem Kracher. Borussia Dortmund ist zu Gast beim Aufsteiger St. Pauli, während Vizemeister Bayer Leverkusen Hoffenheim empfängt. Die Schlagzeilen sind gesetzt, die Bühne ist bereitet und die Frage lautet einmal mehr: Wer kann die Bayern stoppen?

FC Bayern München

Bayern München geht als klarer Favorit in die Saison. Nach einer dominanten Spielzeit 2024/25, die mit 82 Punkten und 99 erzielten Toren endete, holten die Münchner ihren 33. Bundesliga-Titel und untermauerten ihre Vormachtstellung. Unter Vincent Kompany hat die Mannschaft einen klaren Spielstil entwickelt und sich gezielt verstärkt. Mit der Verpflichtung von Luis Díaz von Liverpool sowie Nationalspieler Jonathan Tah wurden Schwachstellen im Kader behoben. Harry Kane bleibt zudem der Garant für Tore. Der englische Starstürmer gewann bereits zum zweiten Mal in Folge die Torjägerkanone und ist mit seiner Präsenz im Strafraum kaum zu ersetzen. Angesichts dieser Qualität sehen die Buchmacher die Bayern erneut weit vorne; die Konkurrenz muss schon perfekt spielen, um den Serienmeister ernsthaft zu gefährden.

Borussia Dortmund

Borussia Dortmund hofft, diese Lücke zu schließen. Unter Niko Kovac, der im Januar das Ruder übernahm, stabilisierte sich das Team bereits in der Rückrunde. Nun folgt die erste volle Vorbereitung unter seiner Leitung. Besonders spannend ist, dass sich der BVB mit Jobe Bellingham ein junges Mittelfeldtalent sicherte, das neue Impulse bringen soll. An vorderster Front bleibt Serhou Guirassy gesetzt, während Julian Brandt weiterhin als kreativer Kopf fungiert. Sollte die Balance zwischen Offensivpower und defensiver Stabilität stimmen, könnte Dortmund wieder näher an die Bayern heranrücken.

Bayer 04 Leverkusen

Auch bei Bayer 04 Leverkusen herrscht nach turbulenten Monaten Umbruchstimmung. Xabi Alonso ist Geschichte, Erik ten Hag übernimmt das Kommando. Schlüsselspieler wie Florian Wirtz und Jeremie Frimpong sind nach Liverpool gewechselt, wodurch die Offensive an Strahlkraft verloren hat. Doch die Werkself hat mit gezielten Transfers reagiert: Mark Flekken soll als neuer Stammtorwart für Sicherheit zwischen den Pfosten sorgen, während Janis Blaswich für die nötige Tiefe im Kader sorgt. Der englische Innenverteidiger Jarell Quansah soll zudem die Lücke in der Defensive schließen. Trotz der Abgänge verfügt Leverkusen über genügend Qualität, um oben mitzuspielen. Ob das Team jedoch sofort den Rhythmus findet, bleibt fraglich. Der Saisonstart könnte dabei entscheidend sein.

RB Leipzig

RB Leipzig zählt traditionell zu den Geheimfavoriten, auch wenn Benjamin Šeško im Sommer zu Manchester United wechselte. Mit Johan Bakayoko haben die Sachsen allerdings einen Toptransfer für die Außenbahn gelandet. Zusammen mit Dani Olmo könnte er die Offensive neu beleben und die Lücke im Sturm kompensieren. Ole Werner ist der neue Trainer und will der Mannschaft seine Handschrift verpassen. Gelingt es, die pressingspielintensive Spielweise mit mehr Konstanz im Abschluss zu kombinieren, ist Leipzig in der Lage, den Großen gefährlich zu werden.

Eintracht Frankfurt

Hinter den Topteams lauern einige Außenseiter, die den Meisterschaftskampf zumindest beleben können. Eintracht Frankfurt kehrt als Tabellendritter in die Champions League zurück und hat sich mit Jonathan Burkardt und Ritsu Dōan verstärkt, um den Offensivfußball von Dino Toppmöller weiter zu schärfen. Der Kader wirkt ausgewogen und die Eintracht könnte als Überraschungsteam erneut oben mitmischen.

VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart geht mit Rückenwind in die Saison. Der Pokalsieg im Mai und die mutige Spielweise unter Sebastian Hoeneß geben der Mannschaft Selbstvertrauen. Zwar verließ Serhou Guirassy den Verein, doch mit Deniz Undav steht ein ebenso treffsicherer Angreifer bereit. Sollte der VfB die Energie aus dem Pokalerfolg in die Liga übertragen können, könnte der Traditionsklub zu einem echten Stolperstein für die Favoriten werden.

SC Freiburg

Auch der SC Freiburg ist als Dauerläufer im oberen Tabellenfeld zu nennen. Trotz eines negativen Torverhältnisses landete das Team in der Vorsaison auf Platz fünf und spielt nun international. Der Abgang von Ritsu Doan wiegt schwer, doch die mannschaftliche Geschlossenheit und die Kontinuität unter Trainer Julian Schuster machen Freiburg zu einem gefährlichen Außenseiter.

Fazit

Alles in allem spricht vieles dafür, dass die Bayern auch in der Saison 2025/26 das Maß aller Dinge bleiben. Mit einer eingespielten Achse, gezielten Verstärkungen und einem der besten Stürmer Europas ist der Rekordmeister erneut Favorit auf den Titel. Doch Dortmund, Leverkusen und Leipzig wollen angreifen, während Frankfurt, Stuttgart und Freiburg auf ihre Chancen lauern. Der Kampf um die Meisterschale dürfte die Fans bis tief in den Frühling hinein fesseln, auch wenn der Weg an Bayern München vorbeiführt.

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