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DEL: Zweite Runde im Viertelfinale

Die erste Viertelfinalrunde in den DEL-Playoffs ist absolviert. Die Eisbären, der EHC München und die Wolfsburger konnten je einen Heimsieg landen. Nicht ganz so erfolgreich verlief es für Straubing, dass ich daheim gegen Mannheim geschlagen geben musste. Am Dienstag geht die Best-of-Five-Serie in die zweite Runde.

Die DEL-Playoffs sind gestartet. Am Sonntagabend gab es die ersten Viertelfinal-Duelle der Best-of-Five-Serie. Der Titelverteidiger aus Berlin konnte sich dabei mit 2:1 in der eigenen Halle gegen die Kölner Haie durchsetzen. Es war eine enge Partie. Die Haie können nun mit den eigenen Fans im Rücken ausgleichen. Das versuchen auch die Fischtown Pinguins Bremerhaven, die beim ersten Gastspiel in Wolfsburg keine Chance hatten und mit 0:5 vom Eis gefegt wurden. Der EHC Red Bull München konnte seinen Heimvorteil ebenfalls nutzen und durch ein 4:2 in der Serie gegen die Düsseldorfer EG in Führung gehen. Einzug die Straubinger haben im Heimspiel gepatzt und mit 2:3 gegen die Adler Mannheim verloren. Entsprechend groß ist der Druck auf die Tigers vor dem ersten Gastspiel in der SAP Arena. Alle vier Duelle werden am Dienstagabend um 19:30 Uhr angepfiffen.

Eisbären mit starker Serie gegen die Haie

Die Eisbären haben gegen Ende der regulären Saison etwas geschwächelt. Dennoch konnte sich der Titelverteidiger souverän als Tabellenführer für die Playoffs qualifizieren. Ihrer Favoritenrolle wurden die Berliner auch im ersten Viertelfinal-Duell mit den Haien gerecht. Nun wollen sie bei einer Erfolgsquote von 1/2 unbedingt nachlegen und ihre starke Serie gegen die Kölner weiter ausbauen. Die Eisbären haben nun schon neun Spiele in Folge gegen die Domstädter gewonnen. Die letzte Niederlage gab es im März 2020 in Köln. Damals musste sich Berlin mit 3:5 geschlagen geben. Nun würde man gerne auch mal wieder ein Playoff-Duell in der Lanxess Arena für sich entscheiden. Das war zuletzt im März 2016 der Fall. Damals gewannen die Kölner die Serie knapp mit 4:3. Die Haie dürfen also noch hoffen. Sollten sie jetzt den Ausgleich schaffen (33/20), wäre wieder alles offen. Spiel drei findet am kommenden Donnerstag wieder in Berlin statt.

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München in Düsseldorf noch ungeschlagen

Der EHC München hat eine wilde Auftaktpartie gegen die Düsseldorfer EG mit 4:2 gewonnen. Dabei lagen die Münchner zwischenzeitlich sogar mit 1:2 zurück. Im Schlussdurchgang konnte der Tabellenzweite der Hauptrunde dann doch noch einmal nachlegen und den wichtigen Auftaktsieg landen. Es war der vierte Erfolg im fünften Vergleich in dieser Saison. Die Münchner konnten bereits in der Hauptrunde drei Duelle für sich entscheiden. Davon zwei in Düsseldorf. Erst mit 2:1, dann Anfang April klar mit 6:0. Nun will der EHC seinen starken Lauf fortsetzen und mit 9/20 den nächsten Sieg landen. Es wäre der 18. Erfolg aus den vergangenen 21 Spielen. Die DEG versucht sich mit 9/5 den Ausgleich zu sichern. Es wäre der erste Heimsieg gegen München seit März 2021. Sechs der letzten sieben Duelle im PSD Bank Dome gingen an die Münchner. Die Rheinländer müssen langsam Gas geben. Ansonsten könnten die Playoffs schon nach drei Spielen vorbei sein.

Wolfsburg mit überzeugendem Auftakt gegen Bremerhaven

Die Grizzlys haben von allen Playoff-Teilnehmern den überzeugendsten Sieg gelandet. Mit 5:0 schossen die Niedersachsen die Fischtown Pinguins aus der Halle. Damit revanchierte sich Wolfsburg sogleich für das 1:4 zum Abschluss der Hauptrunde gegen die Fischtown Pinguins. Nun sind die Grizzlys erstmals seit Mitte Januar wieder in der Eisarena Bremerhaven zu Gast. Das letzte Duell konnte man dort mit 5:2 gewinnen. Es war der einzige Sieg in der Hauptrunde gegen die Pinguins. Das erste Gastspiel wurde mit 3:4 verloren, ebenso das erste Heimspiel, das mit 4:0 an die Gäste aus Bremerhaven ging. Man könnte die Klatsche aus dem ersten Playoff-Duell also auch als Ausrutscher bezeichnen. An einem guten Tag können die Pinguins bei einer Erfolgsquote von 6/4 durchaus mit den Wolfsburgern mithalten. Sollten aber die Grizzlys den zweiten Sieg (11/20) holen, könnte man schon in Spiel drei in der eigenen Halle alles klarmachen.

Tigers gegen Mannheim unter Zugzwang

Am schwierigsten wird es nun für Straubing, das als einziger Klub sein Heimspiel zum Auftakt verloren hat. Die Tigers lagen zwar mit 1:0 vorne, mussten sich am Ende aber doch mit 2:3 geschlagen geben. Es war die erste Heimpleite zwischen diesen beiden Teams in der laufenden Saison. In der Hauptrunde konnte Straubing die beiden Heimspiele noch mit 4:2 und 2:1 gewinnen. Die Adler triumphierten ihrerseits in der eigenen Halle mit 4:3 nach Penaltyschießen und mit 3:1. Entschieden ist demnach noch lange nichts. Der Druck lastet mit 7/5 aber klar auf den Tigers. Mannheim versucht in der SAP Arena mit 3/5 auf 2:0 zu erhöhen. In der vergangenen Saison standen sich die beiden Rivalen ebenfalls im Viertelfinale gegenüber. Damals lagen die Tigers nach einem knappen Auswärtssieg mit 1:0 vorne, mussten sich am Ende aber mit 1:2 geschlagen geben. Die Revanche ist immer noch möglich, doch dazu sollten die Niederbayern das zweite Duell gewinnen.

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