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Alexander Zverev
  1. Tennis

Zverev mit Losglück?

Wenn Alexander Zverev beim ATP-Masters-1000-Turnier in Miami an den Start geht, ist er die Nummer vier der Setzliste. Das dürfte ihm entgegenkommen.

Jedes Match auf der ATP-Tour hat seine Herausforderungen, und es wäre töricht, auch nur einen der Spieler zu unterschätzen, die sich in einem 1000er-Turnierfeld wiederfinden. Aber natürlich ist es angenehmer, die wirklich großen Konkurrenten so spät wie möglich zu treffen.

Genau das war Alexander Zverev in dieser Saison bei den beiden wichtigsten Turnieren bisher nicht vergönnt. Sowohl bei den Australian Open als auch jetzt in Indian Wells musste er bereits im Viertelfinale gegen Carlos Alcaraz antreten. Einmal war er erfolgreich, beim zweiten Mal scheiterte er. In Melbourne folgte das Aus gegen Daniil Medvedev, dann das verpasste Finale gegen Jannik Sinner. Auf den wäre Zverev nun in Indian Wells getroffen, wenn ihm der zweite Saisonsieg gegen Deutschlands Nummer eins Carlos Alcaraz geglückt wäre.

In Miami hat Zverev nun zumindest auf dem Papier Luft nach oben. In der ATP-Rangliste hat Zverev Andrey Rublev überholt und belegt derzeit den fünften Platz. Durch die Absage von Novak Djokovic rutscht der gebürtige Hamburger jedoch unter die ersten vier der Setzliste. Damit geht er Daniil Medvedev bis zu einem möglichen Finale im Hard Rock Stadium aus dem Weg. Auf Carlos Alcaraz oder Jannik Sinner könnte er je nach Auslosung erst im Halbfinale treffen.

Aber auch mögliche Viertelfinalgegner wie Rublev, Holger Rune, Casper Ruud oder Hubert Hurkacz sind nicht zu unterschätzen. Im Vergleich zu Titelverteidiger Medvedev und den nach Turniersiegen bisher besten Spielern der Saison, Sinner und Alcaraz, ist das aber eine etwas leichtere Aufgabe.

Zverevs Bilanz seit dem Umzug von Key Biscayne nach Miami ist übrigens nicht gerade berauschend. Im Vorjahr verlor er sein erstes Match gegen Taro Daniel glatt in zwei Sätzen, 2022 scheiterte er im Viertelfinale an Casper Ruud und im Jahr zuvor war es Emil Ruusuvuori, der Zverev gleich zum Auftakt aus dem Turnier warf. 2018 stand Zverev in Key Biscayne im Finale, verlor dort aber gegen John Isner.

In Miami könnte Zverev bereits in der zweiten Runde auf Felix Auger-Aliassime treffen. Nach einem Freilos zum Auftakt trifft der an Nummer vier gesetzte Deutsche in der zweiten Runde auf Felix Auger-Aliassime oder einen Qualifikanten. Erster gesetzter Gegner wäre laut Papierform Christopher Eubanks. Struff trifft zum Auftakt auf seinen Landsmann Daniel Altmaier oder einen Qualifikanten.

Zverev wieder in den Top Fünf

Mit seinem Viertelfinaleinzug beim ATP-Masters in Indian Wells ist Roger Zverev in die Top Fünf der Weltrangliste zurückgekehrt. Der Hamburger liegt mit 5060 Punkten auf Rang fünf, profitierte aber auch vom Drittrunden-Aus von Andrey Rublev. Rublev scheiterte in den USA gegen Jiri Lehecka und büßte damit 45 Punkte ein, die ihn auf Rang sechs zurückwarfen. Damit gehört Zverev erstmals seit Oktober 2022 wieder zu den fünf besten Tennisspielern der Welt. In den eineinhalb Jahren zuvor war er aufgrund seiner Knöchelverletzung, die er sich 2022 bei den French Open zugezogen hatte, abgerutscht und hatte im Mai 2023 sogar nur den 27. Rang belegt.

Die in diesem Artikel angezeigten Quoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung korrekt und können Schwankungen unterliegen.

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