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Wohin dreht sich das Münchener Trainer-Karussell?

Das Ende der Saison steht in allen großen europäischen Ligen vor der Tür und wieder einmal gibt es eine Vielzahl an Transfer-Gerüchten, insbesondere beim FC Bayern München ist der Handlungsbedarf auf der Trainerposition dringend.

Kurz vor dem Duell gegen den VfB Stuttgart versuchte Noch-Bayerntrainer Thomas Tuchel, sich selbst die Tür für einen Verbleib beim deutschen Rekordmeister für einen Verbleib über den Sommer hinaus zu öffnen. „Alles ist möglich“, sagte Tuchel auf der Spieltags-Pressekonferenz, nachdem er von einem Reporter auf einen Verbleib angesprochen wurde, die vergangenen Ergebnisse insbesondere in der Champions League ließen eben jene Spekulationen nun wieder zu. Obwohl Tuchel selbst erst vor zwei Monaten seinen Abschied im Sommer verkündete, könnte er sich auch nach wie vor mit einem Verbleib an der Säbener Straße anfreunden.

Christoph Freud wird deutlich

Nicht einmal 24 Stunden später machte Sportdirektor Christoph Freud seinem Trainer jedoch einen Strich durch die Rechnung. In einem TV-Interview am Rande des Spiels ließ er verlauten: „Da gibt es keine Chance.“ Und auch Münchens Präsident Herbert Hainer äußerte sich zum selben Thema: „Die Vereinbarung steht. Ich bin überzeugt, dass wir einen guten Trainer präsentieren werden. Jetzt müssen wir abwarten, was passiert.“ Hainer scheint der noch nicht endgültigen Absage von Ralf Rangnick nicht ganz zu trauen, hat sich der österreichische Nationaltrainer doch zum Teil eine Option nach einer unerfolgreichen Europameisterschaft offengehalten, jedoch sehr zum Missfallen eines Großteils der sportlichen Führungsebene in München.

Tuchel widerspricht sich selbst

Und auch Thomas Tuchel selbst ruderte nach der Niederlage gegen den VfB Stuttgart zurück: „Ich bin da der total falsche Ansprechpartner. Im Moment gibt es von meiner Seite auch nichts anderes zu sagen. Der Verein hat die Initiative Ende Februar ergriffen, wir haben uns geeinigt. Seitdem sucht der Verein intensiv. Ich schätze wahrscheinlich jetzt auch vor unserem Gespräch und nachher auch wieder. Das ist eine schlechte Motivation dann wieder zu sagen: ‚Ah, jetzt machen wir doch nochmal mit dir.‘ Nene. Von meiner Seite ist das im Moment eindeutig.“ Tuchel scheint sich also sehr viel sicherer als noch einen Tag zuvor, dass seine Zeit in München offiziell dem Ende zugeht. Zunächst wird er aber noch mindestens dreimal als Trainer an der Seitenlinie stehen. Am Mittwoch geht es in die wichtige Champions League Halbfinal-Partie gegen Real Madrid.

Was:

Real Madrid - FC Bayern München

Wann:

08.05.2024, 21:00 Uhr

Wo:

Santiago Bernabéu, Madrid

TV/Stream:

DAZN

Quoten:

Madrid 1.82, München 3.80

Eine interessante Wendung hat es am Samstag Nachmittag jedoch noch gegeben. So überzeugt sich die Verantwortlichen in München zeigen, an dem Plan festzuhalten, ab Sommer getrennte Wege mit Tuchel gehen zu wollen, so sehr sprechen sich auch einige Stars unter den Spielern für einen Verbleib ihres Übungsleiters aus. Kapitän Manuel Neuer äußerte sich im Sky-Interview: „Es stimmt zwischen der Mannschaft und Trainer, jetzt harmoniert es. Das merkt man auch auf dem Platz. Das war nicht immer so. Er hat einen Zugang zur Mannschaft gefunden und diese kennt ihn nun auch besser.“ Die Chemie in der Kabine und im Trainer-Gespann scheint also zu stimmen, warum fordern die Bayern Bosse also weiterhin eine Alternative?

Klopp und Guardiola?

Nachdem nun auch Roberto De Zerbi und Roger Schmidt den Bayern eine Absage erteilt haben, äußert sich nun Max Eberl mit den ganz großen Namen und heizt die Gerüchteküche weiter an. Weiterhin im Gespräch, wenn auch noch unwahrscheinlich, sind Jürgen Klopp, der nach seinem Abschied von Liverpool eigentlich ein Sabbatical einlegen wollte, und Pep Guardiola, weiterhin auf der Erfolgswelle bei Manchester City reitend. „Da gehen Türen zu und du bist maßlos enttäuscht. Aber plötzlich öffnet sich eine Tür, wo du dir vor drei Wochen gedacht hast: ‚Das ist unmöglich‘“, lässt Max Eberl verlauten.

Die in diesem Artikel angezeigten Quoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung korrekt und können Schwankungen unterliegen.

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