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WM 2026: Portugal stolpert gegen den Kongo: Ronaldo bleibt blass

Portugal kommt in seinem Auftaktspiel bei der Weltmeisterschaft 2026 nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen die Demokratische Republik Kongo hinaus. Auch Superstar Cristiano Ronaldo konnte dem Spiel keine entscheidenden Impulse geben und blieb ohne Torerfolg.

Dabei hatte die Partie für die Portugiesen vielversprechend begonnen. Bereits nach fünf Minuten brachte João Neves sein Team per Kopfball in Führung und ließ dem kongolesischen Torhüter keine Abwehrchance. Alles deutete auf einen klaren Sieg des Favoriten hin.

Doch anstatt nachzulegen, ließ die Mannschaft von Trainer Roberto Martínez im Laufe der ersten Halbzeit spürbar nach. Das Spiel der Lusitaner wurde zunehmend statisch und ideenlos. Dies nutzte der Kongo, um mutiger zu werden und durch schnelle Gegenstöße immer wieder für Gefahr zu sorgen. Folgerichtig gelang Yoane Wissa, ebenfalls per Kopf, der historische erste WM-Treffer für sein Land zum 1:1-Ausgleich.

Auch in der zweiten Hälfte fanden die Portugiesen nicht zu ihrem Rhythmus zurück. Die Einwechslungen von Spielern wie Francisco Conceição oder Rafael Leão brachten nicht die erhoffte Wirkung und verpufften weitgehend ohne nennenswerte Akzente.

Schwacher Auftritt von Cristiano Ronaldo

Besonders von Cristiano Ronaldo war an diesem Abend wenig zu sehen. Während andere Topstars wie Haaland, Mbappé und Messi in ihren Spielen bereits glänzten, blieb der portugiesische Kapitän blass. Die Verantwortung dafür liegt jedoch nicht allein bei ihm, sondern bei einer insgesamt uninspiriert und wenig kreativ auftretenden Mannschaft, der es trotz hoher individueller Qualität nicht gelang, die gegnerische Abwehr zu knacken.

Bezeichnend für die Leistung der Portugiesen war auch der schwere Fehler der gesamten Abwehr, die Wissa beim Ausgleichstreffer sträflich ungedeckt vor Torhüter Diogo Costa zum Kopfball kommen ließ.

Ist Ronaldo ein Problem für Portugal?

Die Debatte um Ronaldos Rolle im Team dürfte nach diesem Spiel neue Nahrung erhalten. Er scheint nicht mehr in der Lage zu sein, Spiele im Alleingang zu entscheiden, wie es ihm früher oft gelang. Zumindest in dieser Partie wirkte seine Präsenz eher hemmend als inspirierend. Ein Unentschieden gefährdet das Weiterkommen zwar noch nicht, sollte für Trainer Martínez aber ein deutlicher Weckruf sein, taktische Anpassungen vorzunehmen.

Wie geht es für Portugal weiter?

Im nächsten Spiel trifft Portugal auf Usbekistan, das auf dem Papier als schwächstes Team der Gruppe K gilt. Am 28. Juni kommt es dann zum Duell mit Kolumbien, in dem voraussichtlich die Entscheidung über den Gruppensieg fallen wird.

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