Miguel Almirón hat als erster Spieler bei der Weltmeisterschaft 2026 die Rote Karte gesehen, weil er während eines Spiels seinen Mund verdeckte. Diese neue Regel sorgt bereits für Diskussionen.
Der ehemalige Spieler von Newcastle United wurde kurz vor der Halbzeit des Feldes verwiesen, als Paraguay in San Francisco mit 1:0 gegen die Türkei führte.
Der 32-Jährige hatte seine Hand vor den Mund gehalten, während er mit seinem Gegenspieler Mert Müldür sprach. Dieser machte daraufhin den neben ihm stehenden Schiedsrichter auf den Vorfall aufmerksam.
Nachdem die Szene vom Videoassistenten (VAR) überprüft worden war, bestätigte Schiedsrichter Ivan Barton dem Publikum den Platzverweis für Almirón.
Zum Glück für den Flügelspieler konnte seine paraguayische Mannschaft die 1:0-Führung über die Zeit bringen. Mit diesem ersten Sieg bei der WM 2026 wahrt Paraguay seine Chance auf den Einzug in die Runde der letzten 32.
Im Vorfeld des Turniers wurde eine Regeländerung bestätigt: Jeder Spieler, der während einer Auseinandersetzung mit einem Gegenspieler absichtlich seine Hand, seinen Arm oder sein Trikot benutzt, um den Mund zu verdecken, erhält eine sofortige Rote Karte.
Das International Football Association Board (IFAB) genehmigte die neue Vorschrift im April 2026. Ziel ist es, diskriminierendes Verhalten zu unterbinden und Beleidigungen gegenüber Schiedsrichtern und Offiziellen zu verhindern, indem diese nicht mehr durch das Verdecken des Mundes verschleiert werden können.
Ein Platzverweis kann entweder direkt durch den Schiedsrichter auf dem Feld erfolgen oder, wie im Gruppenspiel zwischen der Türkei und Paraguay, nach einer Überprüfung durch den VAR ausgesprochen werden.
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