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Venus Williams
  1. Tennis

Williams vermasselt Tour-Comeback

In einem Kampf der Generationen zweier Wildcards holte sich Celine Naef einen starken Sieg gegen Altstar Venus Williams. Naef, die zum ersten Mal im Hauptfeld eines WTA-Turniers stand, kämpfte sich zurück, nachdem sie im ersten Satz ein Break zurücklag, und gewann am Ende gegen Williams mit 3:6, 7:6(3), 6:2 in zwei Stunden und 18 Minuten. 

Die mittlerweile 42 Jahre alte Williams stand in ihrer Karriere bereits an Nummer eins der Weltrangliste und hat immerhin sieben Grand-Slam-Titel im Einzel vorzuweisen, davon fünf auf Rasen. Die erst 17 Jahre alte Naef hatte hingegen zuvor noch nie ein Spiel auf Tourlevel bestritten. Die Schweizer Teenagerin wurde am 25. Juni 2005 geboren und damit inmitten von Williams dritten Sieg beim ehrwürdigen Turnier in Wimbledon. Eine weitere Interessante Anekdote ist, dass Naefs ehemalige Trainerin Melanie Molitor, die Mutter von Venus ehemaliger Rivalin Martin Hingis ist. 

Venus bestritt ihr erstes Match seit Januar auf der Tour. Eine Oberschenkelverletzung, die sie sich beim Turnier in Auckland zugezogen hatte, setzte sie außer Gefecht. Davon war ihr zu Beginn des Matches allerdings nichts anzumerken, sie spielte eine Reihe ihrer klassischen Volley und holte sich den ersten Satz. 

Unter den Augen ihrer Schwester Serena, die im vergangenen Jahr ihren Schläger an den Nagel hing, hatte Venus auch im zweiten Satz die Oberhand und setzte Naef zunächst unter Druck, um sich beim Stand von 3:2 das Break zu holen. Doch Naef ließ sich davon nicht irritieren und startete ihr Comeback. Der Höhepunkt des zweiten Satzes war spannend, wobei beide Spielerinnen ihr gesamtes Können mit Passierschlägen, Stoppbällen und Volleys zeigten. Venus Vorhand hielt sie im Game, bis zum Tiebreak, als sie mit drei entscheidenden Unforced Errors patzte. Nach einer Abfolge von drei Breaks zu Beginn des Entscheidungssatzes übernahm Naef die Kontrolle, während Venus nachließ. Die Amerikanerin produzierte insgesamt 41 Unforced Errors, von denen 16 in den letzten acht Spielen geschahen.

„Ich kann nicht glauben, dass ich die Chance hatte, gegen Venus zu spielen“, sagte Naef anschließend. „Sie ist eine unglaubliche Spielerin und wirklich ein Vorbild für jeden. Für mich war es die größte Bühne, auf der ich je gespielt habe. Es war unglaublich und fantastisch, vor so einer großen Menge zu spielen. Ich war sehr nervös, vielleicht konnte man das sehen, aber ich habe versucht, weiterzumachen und mein Bestes zu geben.“

Was:Celina Naef – Caty McNally
Wann:15.06.2023, 11:00 Uhr
Wo:Hertogenbosch, Niederlande 
TV/Stream:-
Quoten:Naef 3.20, McNally 1.36

Naef wird als nächstes auf die an Nummer acht gesetzte US-Amerikanerin Caty McNally treffen, die nur 65 Minuten benötigte, um ihre Landsfrau Katie Volynets mit 6:2, 6:1 zu besiegen.

Papadakis verpasst Sensation

Lena Papadakis hat dagegen eine Sensation verpasst. Die Deutsche, die erstmals bei einem WTA-Turnier im Hauptfeld stand, unterlag am Montag Liudmila Samsonova in drei Sätzen.  

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