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Pal Dardai/Hertha BSC Berlin

Nach zehn Jahren in der Bundesliga hat es Hertha BSC Berlin mal wieder erwischt. Die Hauptstädter sind direkt in die 2. Bundesliga abgestiegen. Selbst Pal Dardai konnte seinen Klub nach der erneuten Ernennung zum Cheftrainer nicht mehr retten. Nun soll der Ungar dafür sorgen, dass der sofortige Wiederaufstieg gelingt. Die Hertha hat Dardai als Trainer für die kommende Saison offiziell bestätigt.

Pal Dardai ist nun schon zum dritten Mal als Cheftrainer bei Hertha BSC Berlin eingesprungen. An den letzten sechs Spieltagen sollte der 47-Jährige das Ruder noch herumreißen und den Abstieg in die 2. Bundesliga noch irgendwie verhindern. Nur zwei Siege und sieben Punkte aus diesen Spielen waren jedoch zu wenig. Die Hertha ist als Tabellenletzter abgestiegen. Dennoch will der Klub weiter an Dardai festhalten. Der Ungar soll auch zur kommenden Saison Trainer bleiben und dafür sorgen, dass der sofortige Wiederaufstieg gelingt. Was sich bereits angedeutet hat, ist seit Donnerstag offiziell. Die Vereinsführung hat den Entschluss bestätigt.

Dardai die richtige Wahl

„Wir freuen uns, dass Pal den blau-weißen Neuanfang als Cheftrainer mitgestalten wird. Er lebt Hertha BSC und ist mit seinem Fleiß, seiner Hingabe und seiner Leidenschaft für unseren Verein der richtige Mann für die kommenden Herausforderungen, die wir zusammen bewältigen werden“, sagte Sportdirektor Benjamin Weber.

Dardai selbst fügte nach „guten und ehrlichen Gesprächen“ mit Weber sowie Geschäftsführer Thomas Herrich an: „Ich spüre das Gefühl, dass wir alle gemeinsam zum Wohl von Hertha BSC arbeiten, arbeiten wollen und arbeiten werden.“ Mit Dardai werden auch seine bisherigen Assistenten Tamas Bodog und Admir Hamzagic bei den Berlinern bleiben. Offen ist dagegen noch die Zukunft von Vedad Ibisevic, der zuletzt als Assistenztrainer mit dem Schwerpunkt Offensive mit der Mannschaft gearbeitet hat. Neben Dardai diskutierte die Vereinsführung auch Alternativen, schnell stellte sich der Ungar jedoch als Favorit für den Posten heraus. Vom Investor „777 Partners“ gab es ebenfalls keine Einwände. 

Dardai ist Hertha

Einen Trainer, der sich mehr mit dem Klub identifiziert als Dardai, könnte es kaum geben. Der frühere Profi kickte zwischen 1997 und 2011 für die Hertha und stand dabei 373 Mal in einem Pflichtspiel auf dem Platz. Damit ist er der Rekordspieler des Klubs. Nach seiner aktiven Karriere betreute er zunächst die U17 als Co-Trainer, wurde später Jugendtrainer und im Februar 2015 erstmals zum Cheftrainer ernannt. Nach 172 Spielen musste er seinen Posten räumen und wechselte zurück in den Nachwuchsbereich. Sein zweites Engagement an der Seitenlinie trat er im Januar 2021 an. Nun wird seine dritte Amtszeit in der 2. Bundesliga fortgesetzt.

Dafür hat der finanziell angeschlagene Verein „alle notwendigen Unterlagen und Nachweise für die Lizenzerteilung zur Saison 2023/24 in der 2. Bundesliga fristgerecht eingereicht“, wie man am Mittwoch bestätigte. Nun wird zusammen mit Dardai am Kader gebastelt. Nach dem Abstieg wird es einen großen Umbruch geben. Wer bleibt, wer geht und wer kommt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Daher will man auch noch keine Saisonziele ausgeben. Fest steht jedoch, dass man sich nicht lange in der 2. Bundesliga aufhalten will. Dass es extrem schwierig wird, nach dem Abstieg wieder nach oben zu kommen, zeigte sich in der abgelaufenen Spielzeit einmal mehr beim Hamburger SV. Die Rothosen haben es nun schon zum fünften Mal in Folge verpasst. Zweimal scheiterten sie in der Relegation. Ein ähnliches Schicksal will man bei der Hertha zwingend vermeiden. Zusammen mit Dardai.

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