England will jetzt in einen Lauf kommen und gegen Wales das nächste Ausrufezeichen setzen.
Wales (Sieg-Quote: 1.03) und England (23.00) treten kommenden Sonntag (13.07.) am dritten Spieltag der Gruppe D bei der Frauen-Europameisterschaft im Kybunpark in St. Gallen gegeneinander an, die Partie gibt's live im ZDF um 21:00 Uhr zu sehen.
Startelf: Clark - J. Green, Roberts, Evans, E. Morgan, Woodham - Holland, James, Ladd, Cain - Fishlock
Bank: Middleton-Patel, Soper, Joel, Estcourt, A. Griffiths, Ingle, Hughes, Powell, Rowe, K. Green, F. Morgan, C. Jones
Trainer: Wilkinson
Es fehlen: -
Sperren drohen: -
Startelf: Hampton - Bronze, Williamson, Carter, Greenwood - Walsh, Toone, Stanway - James, Russo, Hemp
Bank: Keating, Moorhouse, Le Tissier, Morgan, Wubben-Moy, Park, Beever-Jones, Charles, Kelly, Mead, Clinton, Agyemang
Trainer: Wiegman
Es fehlen: -
Sperren drohen: -
England hat sich nach der Auftaktniederlage gegen Frankreich eindrucksvoll zurückgemeldet und die Niederlande dank eines Doppelpacks von James verdient mit 4:0 geschlagen. Die Titelverteidigerinnen haben damit das Weiterkommen am letzten Spieltag in der eigenen Hand. Nach der Auftaktniederlage gegen Frankreich reagierte Sarina Wiegman mit der Hereinnahme von Toone für Mead. Die Bedeutung des Spiels war auch von Beginn an auf dem Feld zu spüren. Keine der beiden Mannschaften ging ins Risiko. Während die Niederländerinnen sich tief in die eigene Hälfte zurückzogen, setzte das spielbestimmende England im Ballbesitz vermehrt auf Sicherheits- anstatt vertikale Pässe. Als die Lionesses dann mal die Tiefe fanden, zappelte der Ball im Netz. Hampton überspielte gleich alle gegnerischen Feldspielerinnen mit einem Pass auf Russo, die Torschützin James bediente - die 23-Jährige traf sehenswert aus der Distanz. Nun war Oranje, das im Vergleich zum 3:0 gegen Wales mit Grant anstelle der angeschlagenen van de Donk begann, gefordert. Die Dominanz spiegelte sich auch auf der Anzeigetafel wider. Stanway setzte einen Distanzschuss trocken links ins Netz. Auch nach der Pause verteidigte die Wiegman-Elf nicht nur die Führung, sondern baute sie sogar noch aus. James schnürte ihren Doppelpack und Toone erzielte nach Russos, ihr eigener Treffer war zuvor zurückgenommen worden (50.), dritten Assists das 4:0. England hat das Weiterkommen am letzten Spieltag gegen die Außenseiterinnen aus Wales in der eigenen Hand (21 Uhr). Das Team wird alles daransetzen, um das Spiel zu gewinnen und als Gruppenerster ins Viertelfinale einzuziehen.
Wales hat auch sein zweites Gruppenspiel verloren und musste sich Frankreich mit 1:4 geschlagen geben. Trotz der Niederlage durfte das Team den ersten EM-Treffer der walisischen Geschichte bejubeln. Wales-Trainerin Rhian Wilkinson nahm nach dem 0:3 gegen die Niederlande einige Änderungen vor, um die Defensive zu stabilisieren und die Offensive zu beleben. Frankreich begann erwartungsgemäß dominant und ging früh durch Mateo in Führung. Zunächst schien es, als würde Frankreich am Drücker bleiben. Doch aus dem Nichts glich Wales dann plötzlich aus. Bei Fishlocks Treffer - dem ersten EM-Treffer überhaupt für die walisischen Frauen - ging zwar zunächst die Fahne hoch. Nach VAR-Eingriff hatte er aber doch Bestand. Anschließend wirkte Frankreich etwas überrumpelt, während Wales Auftrieb bekam. Middleton-Patel patzte und ermöglichte so Frankreich das 3:1. Zum Abschluss der Gruppenphase müssen die Waliserinnen dann am Sonntag (21 Uhr) gegen England ran und haben dort nur noch theoretische Chancen auf das Weiterkommen. Das Team wird alles daransetzen, um gegen den Favoriten eine gute Leistung zu zeigen und sich mit einem positiven Ergebnis von der Europameisterschaft zu verabschieden.
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