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Vorschau auf alle 21 Etappen der Tour de France 2025

Die Tour de France 2025 verspricht Dramatik, legendäre Momente und packende Duelle. Von den Küsten Nordfrankreichs bis zu den eisigen Gipfeln der Alpen.

Ein furioser Auftakt im Norden

Am 5. Juli fällt in Lille der Startschuss für das größte Radrennen der Welt. Nach drei Auslandsstarts in Folge heißt es nun wieder „Bienvenue en France!”. Die erste Etappe führt rund um Lille und bietet den Sprinterstars eine Bühne. Favorit ist Biniam Girmay, der als erster schwarzer Afrikaner Geschichte schreiben und ins begehrte Gelbe Trikot schlüpfen möchte.

Bereits einen Tag später wird es bei der zweiten Etappe hügelig. Mit giftigen Anstiegen kurz vor dem Ziel in Boulogne-sur-Mer dürfen sowohl Ausreißer als auch Klassikerjäger auf ihren Moment hoffen. Der Norden bleibt fordernd: Auch die dritte Etappe nach Dünkirchen ist zwar flach, birgt jedoch Windkanten-Gefahr an der Küste.

Zeit für die Kletterer oder doch nicht?

Die Etappen vier bis sieben führen die Fahrer durch das Herz Nordfrankreichs von Amiens über Rouen bis nach Vire Normandie und Mur-de-Bretagne. Während sich das Profil abwechslungsreich zeigt, geht es am 9. Juli auf Zeit: Das Einzelzeitfahren in Caen ist mit 32 km das längste zu diesem frühen Zeitpunkt seit 1989 und bringt Tempobolzer wie Remco Evenepoel und Filippo Ganna sowie Gesamtklassement-Stars wie Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard zusammen.

Vor der ersten Bergetappe am Nationalfeiertag, dem 14. Juli, warten noch knackige Hügel mit steilen Rampen, ein Vorgeschmack auf das, was kommt.

Die erste Bergankunft am Nationalfeiertag

Am französischen Nationalfeiertag geht es erstmals richtig in die Berge. Der Anstieg zum Puy de Sancy sorgt für ein wahres Kletterfest und könnte bereits eine Vorentscheidung im Kampf um das Gelbe Trikot bringen. Erst recht, weil danach ein Ruhetag folgt. Bühne frei für Attacken ohne Reue!

Pyrenäen-Schlachten und Alpen-Dramen

In der zweiten Tour-Woche steht das Klettern im Mittelpunkt. Ab dem 17. Juli jagt ein Berg-Highlight das nächste. In Hautacam beginnt eine gnadenlose Phase, die bis zur 19. Etappe anhält. Besonders brisant ist das Bergzeitfahren in Peyragudes am 18. Juli, ein Novum mit epischem Finish am Filmset von „James Bond“.

Die Pyrenäen-Klassiker Col du Tourmalet und Superbagneres setzen Maßstäbe, ehe es nach der finalen Pause zum legendären Mont Ventoux geht. Der kahle „Riese der Provence” ist zurück und mit ihm die Erinnerungen an große Dramen.

Das große Finale: Wer holt Paris?

Nach der mörderischen Alpenetappe nach Courchevel mit drei Monsteranstiegen und fast 18 000 Höhenmetern am 24. Juli geht es zur entscheidenden Kletterprüfung nach La Plagne. Wer hier vorne liegt, darf von Paris träumen.

Doch bevor am 27. Juli der traditionelle Showdown auf den Champs-Elysées ansteht, könnte die vorletzte Etappe zur Wundertüte werden. Zum ersten Mal seit 2001 ist die vorletzte Etappe weder eine Zeitfahr- noch eine Bergetappe, eine letzte Chance für Ausreißer.

Das Finale in Paris hat ein besonderes Extra: Drei Kopfsteinpflasterrunden am Montmartre sorgen für spektakuläre Bilder, bevor auf der Avenue des Champs-Elysées der letzte Sprintkönig gekürt wird, genau 50 Jahre nach der ersten Zielankunft dort.

Die Tour de France 2025 bleibt unberechenbar

Mit einer perfekten Mischung aus Sprint-Feuerwerken, Zeitfahr-Entscheidungen und epischen Kletterduellen bietet sie alles, was Radsportfans lieben. Wer wird das Gelbe Trikot nach Paris tragen? Eines ist klar: Diese Tour wird Geschichte schreiben.

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