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VfB Stuttgart – Feyenoord Rotterdam: Europa-League-Prüfstein in der MHPArena

Sowohl Stuttgart als auch Feyenoord stehen außerhalb der Top 24 und benötigen Punkte. Beide sind national stark, international aber wacklig. Am Donnerstag wartet in der MHPArena ein Duell mit Tempo und Physis, das richtungsweisend sein wird.

VfB Stuttgart – Feyenoord Rotterdam: Spielvorschau

Der VfB hat in der Europa League noch nicht seinen Rhythmus gefunden: Auf das ermutigende 2:1 zum Start gegen Celta Vigo folgten Auswärtsniederlagen in Basel und bei Fenerbahçe. Der Gesamteindruck bleibt dennoch positiv: Sieben Siege aus den letzten zehn Pflichtspielen, davon vier ohne Gegentor. Besonders daheim beeindruckt Stuttgart mit fünf Heimsiegen aus fünf Spielen, davon drei ohne Gegentor. Einziger Makel vor dem Spiel am Donnerstag ist die 1:3-Niederlage in Leipzig, eine von drei Ligapleiten.

Feyenoord erzählt eine ähnliche Zwei-Welten-Geschichte. In der Eredivisie kletterte Robin van Persies Team an die Spitze, in Europa setzte es jedoch zunächst zwei Dämpfer gegen Braga und Aston Villa (jeweils ohne eigenes Tor). Gegen Panathinaikos platzte der Knoten: 3:1 in De Kuip. Auch der 3:1-Ligasieg gegen Volendam sendete nach der 2:3-Niederlage gegen PSV ein „Wir sind wieder da“-Signal. Unterm Strich stehen zwei formstarke Mannschaften, die nun auf der kontinentalen Bühne eine Kurskorrektur suchen.

VfB Stuttgart – Feyenoord Rotterdam Team-News

Beim VfB fehlt Ermedin Demirovic weiterhin (Fußverletzung, Rückkehr im Dezember anvisiert). Silas trainiert wieder mit, ist für die Europa League aber nicht gemeldet. Lorenz Assignon (Schulter) ist fraglich, Justin Diehl arbeitet am Comeback (Sprunggelenk). Kapitän Deniz Undav führt den Angriff. Zwei Torbeteiligungen in drei EL-Partien untermauern seine Bedeutung.

Feyenoord reist mit einem langen Lazarett: Gernot Trauner (Achillessehne), Jakub Moder (Rücken) und Thomas Beelen (Beinbruch) fallen langfristig aus. Malcolm Jeng verpasste die letzten sechs Spiele (Bein), Jordan Bos fehlte gegen Volendam. Ein Lichtblick ist Ayase Ueda, der in den letzten neun Pflichtspielen zehn Tore erzielt hat, darunter zuletzt ein Doppelpack. Er soll die Stuttgarter Kette permanent binden.

VfB Stuttgart – Feyenoord Rotterdam: Voraussichtliche Aufstellungen

VfB Stuttgart: Nübel – Hendriks, Jeltsch, Jaquez – Mittelstädt, Stiller, Karazor, Andres – Leweling, El Khannouss – Undav

Feyenoord Rotterdam: Wellenreuther – Smal, Watanabe, Ahmedhodzic, Read – Valente, Targhalline, Hwang – Sauer, Ueda, Hadj Moussa

Wo läuft VfB Stuttgart – Feyenoord Rotterdam?

Die Partie wird live auf RTL+ übertragen.

VfB Stuttgart – Feyenoord Rotterdam: Prognose

Der VfB Stuttgart ist daheim derzeit eine Maschine: Fünf Spiele, fünf Siege, dreimal zu null. Die Heimbilanz spricht klar für die Schwaben. Feyenoord bringt Topform aus der Liga mit und hat mit Ueda einen starken Stürmer, bleibt international aber schwankend. Entscheidend dürfte die Raumkontrolle im Zentrum sein. Gewinnt der VfB mit Stiller/Karazor die zweiten Bälle, bekommt Undav die Kontakte in gefährlichen Zonen. Feyenoord hat im Umschaltspiel Antworten parat, doch die Stuttgarter Effizienz und der Heimvorteil werden den Ausschlag geben.

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