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Valentino Rossi – Eine italienische Legende

Kaum ein anderer hat die MotoGP so geprägt, wie Valentino Rossi. Der Italiener zählt mit insgesamt neun WM-Titeln zu den erfolgreichsten Fahrern der Geschichte.

Einer der schillerndsten Figuren in der Geschichte der MotoGP ist zweifelsohne Valentino Rossi. Nicht nur aufgrund seiner großen Erfolge hat sich der Italiener in der Königsklasse auf zwei Rädern ein Denkmal gesetzt. Rossi machte sich auch mit seinen schauspielerischen Einlagen auf und neben der Strecke einen Namen. Seine Siege feierte er häufig mit Kostümen und speziellen Helm- und Motorraddesigns.  Wie bei so vielen Motorsportlern begann er seine Karriere im Kartsport, von wo aus er 1979 in Urbino geborene Rossi auf Minibikes umschwenkte. Mit zwölf Jahren gewann er bereits sein erstes Rennen auf zwei Rädern. Der Anfang einer unglaublichen Erfolgsgeschichte.

Mit 14 die ersten Straßenmeisterschaften

Rossi steigt schon mit 14 Jahren auf eine Straßenrennmaschine und die ersten Erfolge sollten nicht lange auf sich warten lassen. Im gleichen Jahr wurde er auf einer 125-cm³-Cagiva Dritter in der italienischen Sport-Produktionsmeisterschaft. Im Jahr 1995 krönte er sich zum italienischen Motorrad-Straßenmeister auf Aprilia.

Aprilia war es auch, der Rossi den Sprung in die Motorrad-Weltmeisterschaft ermöglichte. Im Jahr 1996 fuhr er seine erste Saison in der 125er-Klasse. Beim Großen Preis von Tschechien in Brünn, dem elften Rennen der Saison, holte er seine erste Pole-Position und seinen ersten Grand-Prix-Sieg. Das Jahr beendete der Rookie mit 111 Punkten auf dem neunten Platz der Fahrerwertung.

Die ersten Titel

Nur ein Jahr später war Rossi endgültig in der Motorrad-WM angekommen und dominierte die Konkurrenz nach Belieben. Mit elf Siegen in 15 Rennen fuhr er zu seinem ersten Titelgewinn, woraufhin er 1998 in die 250er-Klasse wechselte. Der Start verlief mit zwei Ausfällen etwas schleppend, doch es sollten noch fünf Siege folgen. Am Ende sprang der zweite Platz hinter seinem Landsmann Loris Capirossi heraus. Der 250er-Klasse blieb Rossi noch ein Jahr erhalten, wo er sich zum zweiten Mal den Weltmeistertitel sichern konnte. Von 16 Rennen konnte er neun gewinnen und landete zwölfmal auf dem Podium. Die Zeit, in die 500er-Klasse aufzusteigen, war gekommen.

Wechsel zu Honda und Yamaha

Im Jahr 2000 ging Rossi in der 500er-Klasse erstmals für Honda an den Start. Obwohl er in seiner Debütsaison nur zwei von 16 Rennen gewinnen konnte, beendete er das Jahr auf dem zweiten Platz hinter Suzuki-Pilot Kenny Roberts jr. Wie in den Jahren zuvor in der 125-er und 250er Klasse dauerte es auch in der 500er-Klasse nur zwei Saisons, ehe sich Rossi wieder zum Weltmeister machen konnte. Im Jahr 2001 fuhr er der Konkurrenz wieder einmal davon, gewann elf von 16 Rennen und landete um 106 Punkte vor Max Biaggi auf dem ersten Platz. Damit ist Rossi der letzte 500er-Titelträger, ehe die MotoGP im Jahr 2002 eingeführt wurde.

Dort setzte Rossi seine Dominanz mit vier WM-Titeln in Folge fort. Zwei davon holte er auf Honda, ehe er sich eine neue Herausforderung suchen wollte und zu Yamaha wechselte. Mit seinem neuen Team wurde er umgehend zwei weitere Male Weltmeister. Beinahe hätte er sich 2006 den sechsten Titel in Folge gesichert, doch durch einen selbst verschuldeten Sturz im Abschlussrennen in Valencia und dem daraus resultierende 13. Platz musste er Nicky Hayden den Vortritt lassen. 2007 fuhr Rossi mit Rang drei das bis dato schwächste Ergebnis seit seiner Debütsaison 1996 ein. Davon ließ sich Rossi jedoch nicht beirren und holte in den darauffolgenden beiden Jahren seine Titel acht und neun. Rossi blieb noch ein Jahr bei Yamaha, ehe er sich für einen Wechsel zu Ducati entschied.

Erfolglose Jahre bei Ducati und Rückkehr zu Yamaha

Rossi wäre gerne noch einmal mit einem italienischen Team Weltmeister geworden, doch die beiden Jahre bei Ducati 2011 und 2012 verliefen erfolglos, sodass er 2013 zu Yamaha zurückkehrte. Weltmeister wurde er zwar nicht mehr, doch er stellte noch einige Rekorde auf. So fuhr er 2014 in Frankreich zum 150. Mal in der Königsklasse aufs Podium und im Rennen darauf bestritt er sein 300. Rennen bei einer Motorrad-WM. In Indianapolis durchbrach er im gleichen Jahr die Marke von 4.000 Punkten. Bis zu seinem Karriereende nach der Saison 2021 fuhr Rossi 374 Mal in der Königsklasse. Ein bis heute gültiger Rekord. Er hält mit 89 den Rekord für die meisten Siege in der MotoGP und mit 199 die meisten Podiumsplätze. Außerdem fuhr er 75 Mal die schnellste Runde, ebenfalls eine Bestmarke. Zusammen mit Marc Marquez hält er auch den Rekord für die meisten MotoGP-Titel in Folge (4) sowie die meisten Siege auf einer Strecke. Ganze achtmal konnte Rossi in Assen gewinnen. Marquez gelang dieses Kunststück auf dem Sachsenring.

Nach der Karriere

Rossi ist der MotoGP auch nach seiner aktiven Karriere verbunden geblieben. Seit der Saison 2022 geht er mit seinem eigenen Team, dem Mooney VR46 Racing Team in der Königsklasse und der Moto2 an den Start. Im Jahr 2018 wurde Francesco Bagnaia in der Moto2 mit dem Team von Rossi Weltmeister.

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