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Thomas Muster
  1. Tennis

Thomas Muster - Österreichs erfolgreichster Tennisspieler

Thomas Muster wurde am 2. Oktober 1967 im österreichischen Leibnitz geboren. Muster gewann 1995 bei den French Open und ist damit der erste Tennisspieler seines Landes, der ein Grand-Slam-Turnier gewinnen konnte, In den 1990er Jahren war er einer der führenden Sandplatzspieler.

Die Anfänge

Im Alter von sieben Jahren begann Muster damit Tennis zu spielen. Nachdem sein Talent erkannt wurde, kam er mit 14 Jahren in das Sportleistungszentrum nach Wien. Bereits im Alter von 17 gewann er die österreichische Meisterschaft. Für Furore sorgte erstmals mit dem Finaleinzug bei den Junior French Open und dem Gewinn der Orange Bowl im Jahr 1985. Danach nahm die großartige Karriere ihren Lauf.

Erste Erfolge und Unfall

Im Jahr 1986 holte er seinen ersten Turniersieg als Profi. Vier Turniersiege im Jahr 1988 brachten ihn in der Weltrangliste bis auf Platz 16. Am 30. März 1989, als er gerade den Franzosen Yannick Noah besiegt hatte, um ins Finale von Key Biscayne in Florida, einzuziehen, und auf dem besten Weg war, sich einen Platz in den Top Ten zu sichern, lud Muster gerade seine Ausrüstung aus dem Kofferraum seines Wagens, als dieser von einem anderen Auto angefahren wurde und die Bänder in seinem linken Knie riss. Durch eine Operation wurde das Knie zwar wiederhergestellt, aber es war ungewiss, ob Muster überhaupt noch einmal auf die Tour zurückkehren würde. Zusammen mit seinem Trainer Ronnie Leitgeb entwickelte er einen Stuhl, von dem aus er Bälle zurückschlagen konnte, während er das Bein noch nicht belasten konnte. Innerhalb von nur sechs Monaten kehrte er auf die Tour zurück. Infolge schien er sich auf Sand deutlich wohler zu fühlen, zumal das langsamere Tempo den Nachteil seines geschwächten Knies entgegen kam. Er beendete das Jahr 1990 mit dem Rang sieben in der Weltrangliste. 

French-Open-Sieg und Nummer eins

Mit seinem Dreisatzsieg über den Amerikaner Michael Chang im Finale der French Open 1995 holte er seinen einzigen Grand-Slam-Sieg. Zugleich baute Muster seine Siegesserie auf dem Sandplatz auf 35 Matches aus. Er baute diese Serie auf 40 aus, was damals die drittlängste Serie in der Open-Ära war, hinter Björn Borg mit 44 Siegen und Guillermo Vilas mit 53 Siegen. Der Erfolg bei den French Open brachte Muster den dritten Platz in der Weltrangliste ein, auf dem er die Saison nach einem Rekord von zwölf ATP-Titeln beendete, den letzten davon in Essen. Seine Erfolge auf Sand setzten sich auch in der Saison 1996 fort und Muster war zwischen Februar und April desselben Jahres sechs Wochen lang der beste Spieler der Welt. Eine Hüftverletzung im Oktober desselben Jahres zwang in vermehrt zu Pausen, zumal diese ihm in den folgenden Jahren zu schaffen machen sollte. 1997 schaffte er es dennoch in die Top Ten.

Karriereende

Im Jahr 1999 beendete Muster nach seinem Erstrunden-Aus bei den French Open seine Karriere. 2005 gab er kurzes Comeback auf der Tour, als er in Wien an der Seite von Oliver Marach im Doppel antrat. 

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