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Die 142 km lange 10. Etappe des Giro d`Italia beginnt flach in Pompeji und endet mit einem anspruchsvollen 20 km langen Anstieg nach Bocca della Selva. Ein starker Kletterer könnte sich am Ende durchsetzen, möglicherweise aus der Favoritengruppe.

Nach dem ersten Ruhetag des 107. Giro d`Italia setzt sich das Peloton wieder in Bewegung, diesmal im historischen Ambiente von Pompei, dem südlichsten Punkt der Rundfahrt. Die 10. Etappe verspricht erneut ein spektakuläres Rennen mit einer Bergankunft, die es in sich hat! Über eine Distanz von 142 Kilometern sind mehr als 3000 Höhenmeter zu überwinden, wobei die meisten Anstiege erst im Finale auf die Fahrer warten.

Der Anfang der Etappe mag flach sein, aber das bedeutet nicht, dass die Fahrer es gemütlich angehen lassen. Tadej Pogacar, der Träger des Rosa Trikots, hat bereits drei Etappensiege auf seinem Konto und könnte sich durchaus dazu entschließen, den Tagessieg einer Ausreißergruppe zu überlassen. Doch die Konkurrenz schläft nicht und jeder, der eine Chance sieht, sich aus einer Fluchtgruppe zu befreien, wird von Beginn an hart kämpfen müssen, um sich in eine aussichtsreiche Position zu bringen.

Die Dynamik des Rennens könnte zweigeteilt sein: Einerseits der Kampf um den Etappensieg aus der Fluchtgruppe heraus, andererseits der Kampf der Favoriten um wertvolle Sekunden im Gesamtklassement am Schlussanstieg. Doch je länger es dauert, bis sich eine Gruppe formiert, desto geringer werden die Chancen der Ausreißer, vor allem wenn sich im Feld ein erbitterter Kampf der Klassementfahrer abzeichnet.

Die Etappe startet in Pompei und führt in Richtung Norden. Die erste Sprintwertung findet in Arpaia statt, gefolgt von der ersten von zwei Bergwertungen etwa 60 Kilometer vor dem Ziel.

Der Schlussanstieg erstreckt sich über rund 20 Kilometer mit steilen Abschnitten, aber auch moderateren Passagen. Die durchschnittliche Steigung beträgt 4,6 Prozent, aber es gibt auch anspruchsvolle Abschnitte, vor allem im unteren Teil, wo es über sechs Kilometer lang steil bergauf geht, mit Steigungen von über zehn Prozent. Nach einem mäßig steilen Abschnitt folgen sechs Kilometer mit einer durchschnittlichen Steigung von über sieben Prozent, gefolgt von einem etwas steileren Schlusskilometer mit einer Steigung von acht Prozent.

Unter den Favoriten befinden sich viele starke Bergfahrer, die aber keine Gefahr für Pogacar in der Gesamtwertung darstellen. Fahrer wie Esteban Chaves oder Simon Geschke könnten aus einer Fluchtgruppe heraus um den Tagessieg kämpfen.

Was:

10. Etappe

Wann:

14.05.2024, 12:30 Uhr

Wo:

Italien

TV/Stream:

Eurosport

Quoten:

Pogacar 2.75, Steinhauser 13.00, Martinez 17.00

Die Frage ist aber, ob eine solche Gruppe überhaupt die Chance hat, sich vom Feld abzusetzen, oder ob am Ende die Topfahrer der Gesamtwertung den Etappensieg unter sich ausmachen. Viel wird vom Rennverlauf abhängen. Bildet sich schnell eine starke Gruppe, die Pogacar nicht fürchtet, könnte diese mit einem komfortablen Vorsprung in den Schlussanstieg gehen. Verzögert sich jedoch die Bildung einer Ausreißergruppe, könnten die Klassementfahrer im Peloton den Abstand leichter kontrollieren, zumal die Etappe mit nur 142 Kilometern relativ kurz ist.

Die in diesem Artikel angezeigten Quoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung korrekt und können Schwankungen unterliegen.

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