Nach einer sensationellen Saison in der Premier League hat sich der AFC Sunderland für das internationale Geschäft qualifiziert. Ein Sieg am letzten Spieltag gegen Chelsea sicherte den „Black Cats“ die Teilnahme an der Europa League, was bedeutet, dass im Stadium of Light bald wieder internationaler Fußball zu sehen sein wird.
Als Sunderland vor zwölf Monaten durch einen dramatischen Sieg im Play-off-Finale der Championship gegen Sheffield United den Aufstieg schaffte, rechneten viele Experten damit, dass der Verein die meiste Zeit im Abstiegskampf der Premier League verbringen würde.
Trainer Regis Le Bris hatte jedoch andere Pläne. Mit einer Reihe kluger Neuverpflichtungen, darunter das einflussreiche Duo Enzo Le Fée und Granit Xhaka, legte er den Grundstein für den Erfolg. Das Stadium of Light erwies sich von Beginn an als Festung, was ein überzeugender 3:0 Sieg gegen West Ham United am ersten Spieltag eindrucksvoll unterstrich, ein frühes Zeichen für den weiteren Saisonverlauf beider Teams.
Abgesehen von einer kurzen Schwächephase mit drei Niederlagen in Folge im Februar und einer herben 5:0 Heimpleite gegen Nottingham Forest präsentierte sich Sunderland die gesamte Saison über äußerst konkurrenzfähig. Besonders erfreulich für die Fans waren die beiden Ligasiege gegen den Erzrivalen Newcastle United und die Tatsache, dass man die Saison vor ihnen beendete. Unentschieden gegen Top-Teams wie Arsenal, Manchester City, Liverpool und Manchester United zeigten zudem, wie schwer die Mannschaft zu schlagen war.
Nachdem man bereits im Oktober mit 2:1 bei Chelsea gewonnen hatte, reichten ein frühes Tor von Tai Hume und ein Eigentor von Malo Gusto im Rückspiel aus, um den siebten Tabellenplatz zu sichern. Damit ist klar: "Sunderland wird in der Saison 2026/27 in der UEFA Europa League antreten."
Sunderlands letztes Abenteuer im europäischen Fußball datiert aus der Saison 1973/74. Damals qualifizierte sich der Verein durch den historischen FA-Cup-Sieg gegen Leeds United im Wembley-Stadion für den Europapokal der Pokalsieger. Mit diesem Triumph war Sunderland der erste Zweitligist seit über 40 Jahren, der den Pokal gewinnen konnte.
Im Wettbewerb setzten sich die „Black Cats“ zunächst mit zwei Siegen (insgesamt 3:0) gegen Vasas Budapest durch. In der nächsten Runde schied das Team jedoch nach einer knappen 2:3 Niederlage in der Gesamtwertung gegen den portugiesischen Spitzenklub Sporting Lissabon aus.
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