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Spanien U21 – England U21: Nächste Haltestelle Endstation?

Die flatterhaften Engländer treffen auf die flinken Ballzauberer aus Spanien, das Viertelfinale der U21-EM verspricht Hochspannung und eine Lektion in Sachen Kombinationsspiel.

Es ist angerichtet: Am Samstagabend prallen zwei Fußballwelten aufeinander und das im besten Sinne. Während Spaniens Nachwuchs zuletzt zeigte, wie sich Ballbesitz in Poesie verwandeln lässt, stottert sich Englands Nachwuchs mit Ach und Krach durch die K.-o.-Phase. Schauplatz des Viertelfinals ist das Stadion Antona Malatinského im slowakischen Trnava, ein historisch klingender Name für ein Spiel, das Geschichte schreiben könnte.

Spanien U21 – England U21: Voraussichtliche Aufstellungen

Spanien U21 (4-3-3): Cunat – Fresneda, Paredes, Chust, Victor Gomez – Blanco, Baena, Moleiro – Raúl Moro, Jesús Rodríguez, Pablo Torre

England U21 (4-2-3-1): Beadle – Norton-Cuffy, Cresswell, Quansah, Hinshelwood – Scott, Gomes – Hutchinson, McAtee, Rowe, Stansfield

Die Spanier vertrauen auf blitzschnelle Flügelspieler wie Moro und den vielseitigen Jesús Rodríguez in der Spitze, der gegen Italien bereits ein Tor erzielte. Dahinter sorgt Moleiro im Zentrum für Ideen. Die Engländer hingegen versuchen es mit Struktur: McAtee agiert als freier Spielmacher und Hutchinson bringt belebende Elemente auf außen. Ob das reicht?

Spanien U21 – England U21: Verletzte und Gesperrte

Spaniens Kader ist weitgehend fit und eingespielt, ein Luxus in Turnierwochen. England hingegen hadert mit dem Fehlen eines echten Mittelstürmers. Carsleys Truppe sucht den Stoßstürmer immer noch so verzweifelt wie das Empire einst nach Gewürzen. Iling-Junior und Elliott waren zuletzt angeschlagen, dürften aber zumindest auf der Bank Platz nehmen.

Spanien U21 – England U21: Wo läuft das Spiel?

Das Spiel ist am Samstag um 21 Uhr live auf Joyn zu sehen, also bequem per Stream auf dem Sofa, der Terrasse oder wo auch immer der EM-Sommer am besten schmeckt.

Spanien U21 – England U21: Formcheck und Vorschau

Spanien: Mit einem souveränen Gruppensieg, sechs Punkte, sechs Tore, nur ein Gegentor hat „La Rojita“ ihre Ambitionen auf den Titel klargemacht. Das Remis gegen Italien war kein Rückschlag, sondern ein Beweis taktischer Reife. Nach zähem Beginn drehte Spanien auf und kombinierte sich zu einem sehenswerten Treffer. Besonders auffällig war das Duo Moro/Rodriguez: flink, frech und furchtlos.

Die „Young Lions“ aus England starten mit leicht wackligem Selbstbewusstsein in dieses Viertelfinale. Die Niederlage gegen Deutschlands B-Elf (1:2) war ein herber Dämpfer – inklusive Flutlichtausfall und Formaussetzer. Die Abwehr offenbarte Lücken und im Sturm fehlte die Präsenz. Erst nach Umstellungen in der zweiten Hälfte wurde es besser. Alex Scott und McAtee geben Hoffnungsschimmer, doch England muss über 90 Minuten liefern, nicht nur 30 Minuten lang.

Wer setzt sich durch: Spanien U21 oder England U21?

Auf dem Papier wirkt Spanien wie der logische Favorit: Die Mannschaft ist eingespielt, technisch überlegen und mental stabil. England hingegen taumelt eher ins Spiel, bringt aber eine Prise Unberechenbarkeit mit. Sollten Hutchinson und seine Mannschaftskollegen einen Sahnetag erwischen und die Defensive dicht halten, könnte es ein richtig enger Fight werden. Ansonsten heißt es für England: „Adiós“ statt „Vamos“.

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