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Djibril Sow/Eintracht Frankfurt

Nach vier Jahren ist das Kapitel Eintracht Frankfurt für Djibril Sow wieder beendet. Der Schweier Nationalspieler wechselt ein Jahr vor Ablauf seines Vertrags von den Hessen nach Spanien zum FC Sevilla. Die SGE streicht eine Ablöse im zweistelligen Millionenbereich ein.

Bei Eintracht Frankfurt schreitet die Kaderplanung für die anstehende Saison weiter voran. Mit Djibril Sow wird ein weiterer Profi die Hessen vorzeitig verlassen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge steht der Mittelfeldspieler unmittelbar vor einem Wechsel nach Spanien zum FC Sevilla. Sow hat sich mit den Andalusiern bereits auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt. Noch am Mittwoch soll der obligatorische Medizincheck bei seinem neuen Klub erfolgen. Die Frankfurter dürfen sich im Gegenzug über eine ordentliche Ablösesumme freuen. Dem Vernehmen nach beläuft sich diese auf über zehn Millionen Euro, wobei weitere vier Millionen Euro durch diverse Bonuszahlungen hinzukommen können. Damit wäre Sow der viertteuerste Abgang der Vereinsgeschichte. Mehr Geld hat die SGE lediglich durch die Verkäufe von Luka Jovic (63 Mio.) zu Real Madrid, Sebastien Haller (50 Mio.) zu West Ham United und Andre Silva (23 Mio.) zu RB Leipzig eingenommen.

Spanien statt Italien

Ein Abgang von Sow stand schon seit längerer Zeit im Raum. Zuletzt wurde auch über einen Wechsel zu Lazio Rom berichtet. Mit den Italienern haben die Frankfurter schon konkrete Gespräche geführt. Obwohl die Verhandlungen schon weit fortgeschritten waren, erhält nun der FC Sevilla den Zuschlag. Die Andalusier sollen sich offenbar am meisten um den Spieler bemüht haben. Auch West Ham United galt als möglicher Abnehmer. Vor einem Jahr stand Sow schon einmal kurz vor dem Absprung. Damals hat sich Nottingham Forest um eine Verpflichtung bemüht.

Erster Abgang im zweistelligen Millionenbereich

Für Frankfurt bedeutet der Verkauf von Sow eine willkommene Einnahme, nachdem der Klub schon knapp 36 Millionen Euro in neue Spieler investiert hat. Bisher kamen William Pacho und Hugo Larsson für jeweils neun Millionen Euro von Royal Antwerpen bzw. Malmö FF. Die beiden Youngster sind neue Optionen für die Innenverteidigung und die Mittelfeldzentrale. Auf Leihbasis konnte man sich die Dienste von Robin Koch aus Leeds sichern. Jessic Ngankam kam für vier Millionen Euro von Hertha BSC Berlin. Neu im Team sind auch die ablösefreien Profis Ellyes Skhiri (Köln), Omar Marmoush (Wolfsburg) und Noel Futkeu (SW Essen). Philipp Max, Junior Dina Ebimbe und Ansgar Knauff wurden fest von der PSV, PSG bzw. Borussia Dortmund verpflichtet. Dafür nahm die SGE insgesamt 13,4 Millionen Euro in die Hand.

Auf Seiten der Abgänge stehen Ragnar Ache, der für eine Million Euro nach Kaiserslautern ging, Evan Ndicka (AS Rom), Jan Schröder (Delaware), Daichi Kamada (vereinslos) und Almamy Toure (vereinslos). Für diese vier Spieler hat Frankfurt keine Ablösesumme kassiert.

Was ist drin für die SGE?

Nach dem enttäuschenden siebten Platz in der letzten Saison will Frankfurt in der neuen Spielzeit wieder oben angreifen und sich mindestens für die Europa League qualifizieren. Bei einer Quote von 4.50 haben die Hessen sogar Chancen, die Saison auf einem der ersten vier Plätze zu Ende zu bringen. Damit könnten sie sich ein weiteres Mal für die Champions League qualifizieren. Bessere Chancen werden dazu nur den Bayern, Dortmund, Leipzig (1.33), Leverkusen (1.83) und Union Berlin (4.33) errechnet.

Für die Eintracht beginnt die neue Saison gleich mit einem echten Kracher. Die Frankfurter schließen den ersten Spieltag am Sonntag den 20. August um 17:30 Uhr mit dem Hessen-Derby gegen den SV Darmstadt ab. Diese Partie gab es schon letzte Saison im Achtelfinale des DFB-Pokals. Frankfurt gewann trotz zwischenzeitlichem Rückstand nach packenden 90 Minuten mit 4:2.

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