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Olympia/Tennis
  1. TENNIS

Souveräner Start von Zverev in die French Open, Djokovic bleibt unantastbar

Alexander Zverev ließ zum Auftakt der French Open nichts anbrennen, und auch Novak Djokovic setzte seine beeindruckende Serie fort.

Deutschlands Topspieler hat seine erste Hürde bei den French Open souverän genommen. Gegen den jungen US-Amerikaner Learner Tien zeigte sich der Finalist des Vorjahres konzentriert und effizient und siegte klar in drei Sätzen mit 6:3, 6:3, 6:4.

Dabei reichte es Zverev oft, das Spiel ruhig aufzubauen und auf Fehler des Gegners zu warten. Tien, der auf Sand noch wenig Erfahrung mitbringt, wirkte streckenweise überfordert. Zverev, der in einer auffälligen Gelb-Schwarz-Gelb-Kombination spielte, agierte kontrolliert und nutzte seine Chancen konsequent.

Chancen clever genutzt

Das erste Break sicherte er sich im siebten Spiel des ersten Satzes, dem im neunten Spiel ein weiteres folgte. Satz eins war nach nur 34 Minuten Geschichte. Auch im zweiten Durchgang blieb Zverev wachsam. Zwar musste er beim Stand von 3:3 drei Breakbälle abwehren, tat dies aber mit starker Präzision. Direkt im Anschluss nahm er Tien den Aufschlag ab und brachte seinen eigenen souverän durch. Damit stand es 2:0 nach Sätzen.

Im dritten Satz genügte Zverev dann ein spätes Break zum 5:4, das er mit einem konzentrierten Aufschlagspiel zum Matchgewinn verwandelte. Damit ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem möglichen ersten Grand-Slam-Titel gemacht.

Nächster Gegner: Jesper de Jong

In der zweiten Runde trifft Zverev auf den Niederländer. Dieser setzte sich in seinem Auftaktspiel gegen Francesco Passaro durch und gilt als solider Sandplatzspieler. Besonders sein Erfolg beim Challenger in Estoril, bei dem er den brasilianischen Youngster Joao Fonseca besiegte, lässt aufhorchen. Dennoch geht Zverev als klarer Favorit in das Duell, nicht zuletzt wegen seiner stetig verbesserten Konstanz auf dem Pariser Sand.

Zverevs Weg wird leichter, Cerundolo ist früh raus

Schon vor dem ersten Aufschlag hatte Zverevs Turnierverlauf eine überraschende Wendung genommen. Francisco Cerundolo, gegen den Zverev in der vierten Runde hätte antreten können, schied überraschend gegen Gabriel Diallo aus, ohne einen Satz zu gewinnen. Für Zverev, der bisher dreimal an Cerundolo gescheitert war, ist das eine spürbare Erleichterung auf dem Weg durch das Tableau der French Open.

Djokovic mit makellosem Rekordstart

Auch Novak Djokovic ließ in seinem Auftaktspiel keine Zweifel an seiner Favoritenrolle. Der dreifache Sieger des Sandplatzklassikers setzte sich klar mit 6:3, 6:3, 6:3 gegen den US-Amerikaner Mackenzie McDonald durch und blieb in Erstrundenmatches bei den French Open zum 20. Mal in Folge ungeschlagen.

Djokovic, der erst drei Tage zuvor seinen 100. ATP-Titel in Genf gefeiert hatte, präsentierte sich gewohnt fokussiert. Trotz Windböen und zwischenzeitlich geschlossenem Dach dominierte er das Geschehen von der Grundlinie und ließ McDonald kaum zur Entfaltung kommen. Der Serbe verwandelte fünf seiner neun Breakchancen und benötigte insgesamt nur 1:18 Stunden für den glatten Dreisatzerfolg.

Die Jagd nach Geschichte geht weiter

Djokovic, der 2024 verletzungsbedingt im Viertelfinale der French Open passen musste, hat seine Rückkehr auf den Court, der ihm am besten gefällt, sichtlich genossen. In seinem On-Court-Interview erinnerte er sich an die Emotionen der Olympischen Spiele im Vorjahr, als er an gleicher Stelle Gold holte. Für den 24-fachen Grand-Slam-Champion ist der Antrieb klar: „In jedem Turnier steckt die Möglichkeit, Geschichte zu schreiben.“

In der zweiten Runde wartet entweder der französische Publikumsliebling Corentin Moutet oder der Qualifikant Clement Tabur auf Djokovic. Für beide gilt: Gegen diesen Djokovic braucht es mehr als nur Heimvorteil.

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