Überspringen zum Inhalt
Olympia/Tennis
  1. TENNIS

So wurde De Minaur in Washington zum Comeback-König

Ein Finalkrimi, ein Zentimeter Drama und ein Spieler, der sich weigert zu verlieren. Alex de Minaur schrieb in Washington ein neues Kapitel seiner Kämpfergeschichte.

Wenn Tennis zum Thriller wird, dann schreibt er das Drehbuch. Im Finale des ATP-500-Turniers in Washington stand der Australier dreimal kurz vor der Niederlage. Alejandro Davidovich Fokina servierte beim Stand von 5:4 im dritten Satz zum Titel, führte 30:0 und hatte drei Matchbälle. Was dann geschah, war eine Demonstration mentaler Stärke.

Zentimeter, die Karrieren formen

Beim dritten Matchball des Spaniers schien alles entschieden. Doch De Minaur, der schon fast aus dem Spiel gedrängt war, setzte zu einem verzweifelten Lob an und traf mit 16 Millimetern Spielraum die Linie. Die Hawkeye-Technologie bestätigte: drin! Es war der Wendepunkt eines Endspiels, das in seiner Dramatik kaum zu überbieten war. Am Ende triumphierte De Minaur mit 5:7, 6:1, 7:6 (3) und sicherte sich seinen zehnten Titel auf der ATP-Tour.

„Ich wusste irgendwie, dass ich es wieder schaffen kann“, sagte der 25-Jährige, der sich 2018 auf genau demselben Platz gegen Andrey Rublev in eine ähnliche Situation gerettet hatte, damals aber im Finale gegen Alexander Zverev verlor. Dieses Mal ging es anders aus. „Ich habe mir gesagt: Wenn ich verliere, dann nur auf meine Art. Aber heute ging es zu meinen Gunsten.“

So wurde De Minaur in Washington zum Comeback-König

Ein Finalkrimi, ein Zentimeter Drama und ein Spieler, der sich weigert zu verlieren. Alex de Minaur schrieb in Washington ein neues Kapitel seiner Kämpfergeschichte.

Wenn Tennis zum Thriller wird, dann schreibt er das Drehbuch. Im Finale des ATP-500-Turniers in Washington stand der Australier dreimal kurz vor der Niederlage. Alejandro Davidovich Fokina servierte beim Stand von 5:4 im dritten Satz zum Titel, führte 30:0 und hatte drei Matchbälle. Was dann geschah, war eine Demonstration mentaler Stärke.

Zentimeter, die Karrieren formen

Beim dritten Matchball des Spaniers schien alles entschieden. Doch De Minaur, der schon fast aus dem Spiel gedrängt war, setzte zu einem verzweifelten Lob an und traf mit 16 Millimetern Spielraum die Linie. Die Hawkeye-Technologie bestätigte: drin! Es war der Wendepunkt eines Endspiels, das in seiner Dramatik kaum zu überbieten war. Am Ende triumphierte De Minaur mit 5:7, 6:1, 7:6 (3) und sicherte sich seinen zehnten Titel auf der ATP-Tour.

„Ich wusste irgendwie, dass ich es wieder schaffen kann“, sagte der 25-Jährige, der sich 2018 auf genau demselben Platz gegen Andrey Rublev in eine ähnliche Situation gerettet hatte, damals aber im Finale gegen Alexander Zverev verlor. Dieses Mal ging es anders aus. „Ich habe mir gesagt: Wenn ich verliere, dann nur auf meine Art. Aber heute ging es zu meinen Gunsten.“

Fokina verlor erneut ein Herzschlagfinale

Für ihn war es die nächste bittere Niederlage auf der Zielgeraden. Der 26-Jährige stand bereits im Februar in Delray Beach kurz vor dem Titel, vergab dort ebenfalls Matchbälle und verlor im März das Finale von Acapulco. Nun also Washington. Wieder ging er ohne Pokal nach Hause und hatte Tränen im Handtuch nach dem letzten Ballwechsel.

Und was ist mit Davidovich Fokina? Trotz aller Rückschläge: Der Mann hat sich auf der Tour Respekt erspielt. „Keiner will gegen dich spielen“, lobte ihn De Minaur. Der Spanier ist unbequem, mutig, explosiv und steht kurz vor dem großen Durchbruch.

Weiterführende Artikel

bet365 verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um einen besseren und individuelleren Service bereitstellen zu können. Nähere Informationen finden Sie in den Richtlinien zu Cookies

Neu bei bet365? Erhalten Sie bis zu €100 in Wett-Credits Jetzt anmelden

Wett-Credits nach Abrechnung von Wetten im Wert der qualifizierenden Einzahlung zur Nutzung verfügbar. Gewinne schließen den Einsatz von Wett-Credits aus. Es gelten die AGB, Zeitlimits und Ausnahmen.