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Slavia Prag - Der Klub der Intellektuellen

Slavia Prag ist einer der ältesten Sportvereine Europas. Seine Geschichte reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. In seiner nunmehr über 130-jährigen Geschichte konnte der Klub aus der tschechischen Hauptstadt schon zahlreiche nationale Titel gewinnen. Slavia Prag gilt gemeinhin als Klub der bürgerlichen Intellektuellen, während der große Rivale Sparta als Arbeiterverein gilt.

Die Anfänge

Slavia Prag wurde 1892 von einigen tschechischen Studenten gegründet. Schnell wurde der Klub in Böhmen erfolgreich und wenig später auch zu einem der führenden Klubs auf dem europäischen Kontinent. In den Jahren zwischen den Weltkriegen nahm Slavia eine führende Position im tschechoslowakischen und europäischen Fußball ein. Der Verein nahm regelmäßig am legendären Mitropokal teil, wurde in den Endspielen mehrmals Vizemeister und gewann 1938 den Pokal. Die Geschichte von Slavia Prag ist eng mit den größten Erfolgen des tschechoslowakischen Fußballs verbunden. Acht Slavia-Spieler standen in der tschechoslowakischen Nationalmannschaft, die 1934 das Finale der Weltmeisterschaft erreichte, wo sie auf Italien unterlag.

Nachkriegsjahre

In den Nachkriegsjahren gewann Slavia einige nationale Titel. 1947 fusionierte Slavia mit Sokol Praha VII und spielte fortan unter dem Namen Sokol Slavia Praha VII. 1949 schloss sich auch Dynamo Praha hinzu. Anfang der 1950er Jahre blieb Slavia wenig erfolgreich. In der Saison 1951 musste man erstmals den Gang in die zweite Liga antreten. 1952 gelang der sofortige Wiederaufstieg, doch in den Folgejahren war Slavia nur Mittelmaß. In den 60er Jahren stieg der Klub erneut  in die zweite Liga ab. Doch Slavia stieg schon bald darauf wieder in die erste Liga auf. 1965 belegte man den dritten Platz und war zu jenem Zeitpunkt auch punktgleich mit dem Meister Dukia. In diesem Jahr kam es auch erstmals nach 17 Jahren wieder zu einem Derby zwischen Slavia und Sparta. Vor 50.000 Zuschauern im Stadion Evzena Rosickeho trennten sich die beiden Team mit 2:2. Im gleichen Jahr konnte man auch den Pokal gewinnen. In den Folgejahren war auch der dritte Platz die maximale Platzierung. 

Glanzvolle 90er Jahre

Die Glanzzeit aber sollte in den 1990er Jahren zurückkommen. Nach dem ein tschechisch-amerikanischer Investor einstieg und daraufhin Trainer Vaclav Jezek engagiert wurde, kehrte auch der Erfolg zurück. In der letzten Saison der Tschechoslowakei 1992/93 wurde Slavia Prag Vizemeister und wiederholte dies im nächsten Jahr. Zwar verließ der Investor im Sommer 1993 den Verein, doch der Grundstein für den Erfolg war gelegt. 1996 gewannen die Rot-Weißen ihren vierzehnten tschechischen Titel und den ersten Titel nach langen 49 Jahren des Wartens. Im Jahr 1996 qualifizierte sich Slavia für das Halbfinale des UEFA-Pokals, 1997 für das Viertelfinale des UEFA-Pokals der Pokalsieger und 1999 für das Viertelfinale des UEFA-Pokals. Slavia gewann den tschechischen Landespokal 1997, 1999 und 2002, als man im Endspiel den großen Rivalen Sparta Prag schlug. In den Spielzeiten 2002/03 und 2004/05 wurde Slavia Prag Vizemeister der tschechischen Liga.

Neuzeit

In den vergangenen Jahren hatte Slavia mitunter mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Dennoch folgte in der Saison 2008/09 eine weitere tschechische Meisterschaft. Diesen Erfolg konnte man zur Saison 2016/17 wiederholen und Slavia Prag wurde auch von 2019 bis 2021 deutscher Meister. Zudem konnte man diverse Male den tschechischen Pokal gewinnen. 

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