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Sinner gewinnt die Australian Open

Jannik Sinner hat bei den Australian Open seinen ersten Grand Slam-Titel gewonnen. Dabei erkämpfte sich der junge Italiener den Sieg nach einem Comeback gegen Daniil Medvedev. Das Spiel zog sich über fünf Sätze und knappen vier Stunden bevor der Sieger feststand. 

Sinner mit historischen Erfolg 

Für Sinner war es sei erster Titel in einem Grand Slam-Turnier und damit auch der bisher größte Erfolg in seiner Karriere. Doch nicht nur das, sondern er ist auch einer der wenigen Italiener, die ein Major-Turnier gewonnen haben. Den letzten Sieg eines Italieners gab es 1976 und neben Sinner gewannen erst zwei andere Landmänner ein Grand Slam. Dabei besiegte Sinner seinen Gegner nach einen hart erkämpften Comeback. Die ersten zwei Sätze gingen klar an Daniil Medvedev. Doch dann konnte sich Sinner im dritten Satz stabilisieren, bevor er die schnell ausgehende Ausdauer von Medvedev ausnutzen konnte für den Sieg in den letzten beiden Sätzen.

Damit gewann Sinner schon das vierte Spiel in Folge gegen Medvedev und bleibt damit auch einer der besten, wenn es um Siege gegen Top 5-Spieler geht. Hier gewann Sinner zehn seiner letzten elf Duelle gegen die Topspieler. Dazu kam das Sinner mit diesem Sieg auch den erfolgreichen Lauf von Medvedev durchbrechen konnte. Dieser gewann vor diesem Duell 20 seiner letzten 21 Duelle auf dem Platz. Nach dem Spiel sagte ein erleichterter Sinner: „Ich bin sehr stolz. Es war ein sehr hartes Spiel. Er hat wirklich gut angefangen, er hat mich auf dem Platz herumgeschoben. Ich konnte meinen Spielplan nicht umsetzen, aber irgendwie habe ich im dritten Satz die kleinen Chancen gesucht, die ich dann auch genutzt habe. Das Match änderte sich, und ich bin wirklich zufrieden damit, wie ich es korrigiert habe. Es gibt im Moment so viele Emotionen. Ich muss mich erst einmal hinsetzen und es verarbeiten, aber es ist ein unglaubliches Gefühl.“

Dabei waren beide Spieler am Ende der Partie merklich erschöpft. Gerade Medvedev nach dem langen und harten Weg in das Finale wirkte langsamer als gewöhnlich. 

Die Partie 

In dem Spiel kam Medvedev, der in dem Duell nicht unbedingt favorisiert war, mit viel Tempo auf den Platz. Mit seinem typisch dominanten Aufschlag und der perfekten Verteidigung, fand Sinner anfangs kaum Lücken im Spiel des Russen. Dabei setzte Medvedev Sinner gut unter Druck und zeigte ein brillantes offensives Spiel. Damit ging er klar in Führung mit erst einem 3:6 und dann mit dem gleichen Ergebnis auch im zweiten Satz. Doch nach dem harten Start fand nun Sinner langsam zurück zu seiner Form. Die Partie verlagerte sich in ein Grundlinienspiel, indem der Italiener nun selbst zum ersten Mal die Kontrolle übernehmen können. In langen Ballwechseln konnte er immer häufiger die Oberhand behalten, bis der dritte Satz ihm gehörte. Auch im vierten Satz hielt Sinner an dieser Strategie fest und brachte nun auch gerade seine Rückhand immer gefährlicher in die Partie. So kam es erst zum verdienten Gleichstand und dann auch zur Führung, die Sinner einfach nicht mehr abgab. Damit ist Sinner einer der wenigen Spieler, die mit zwei Sätzen Rückstand im Finale der Australian Open trotzdem noch gewinnen konnten. Neben ihm schaffte das bisher nur Rafael Nadal. 

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