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Sinisa Mihajlovic
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Sinisa Mihajlovic - Freistoßgott und Kämpfer

Er war Zeit seines Lebens eine der kontroversesten Figuren des europäischen Fußballs. Die Rede ist von Sinisa Mihajlovic. Der Serbe prägte über Dekaden den Fußball in Europa. Von seinen Anfängen bis zu seiner tragischen Leukämie-Erkrankung, Mihajlovic war nicht nur ein herausragender Spieler, sondern auch ein polarisierender Charakter. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf seine beeindruckende Karriere, seine Erfolge, seine Zeit als Trainer und sein Vermächtnis.

Die Anfänge

Sinisa Mihajlovic wurde in Borovo, einem Dorf im Osten Kroatiens, geboren. Seine Jugend war geprägt von politischer Spannung, aufgeladen durch den Jugoslawienkrieg. Doch bereits in dieser aufgeladenen Atmosphäre begann seine fußballerische Karriere, die ihn zunächst zu seiner ersten Profistation bei Vojvodina Novi Sad führte.

Vereinsstationen und Erfolge

1991 wurde Roter Stern Belgrad auf Mihajlovic aufmerksam, und sein Wechsel in der Winterpause der Saison 1990/91 sollte den Beginn einer glanzvollen Karriere markieren. Der Gewinn des Europapokals der Landesmeister in derselben Saison mit Roter Stern blieb Zeit seines Lebens sein größter Erfolg im Vereinsfußball. 1992 folgte ein Wechsel nach Italien, wo er zunächst bei der AS Rom anheuerte und zwei Jahre später innerhalb der Serie A zu Sampdoria Genua wechselte. 1998 heuerte er bei Inter Mailand an, wo er die nächsten sechs Jahre unter Vertrag stehen sollte, ehe er zu seiner letzten Station, Lazio Rom, aufbrach. Mihajlovic hält bis heute den Rekord für die meisten Freistoßtore in einem Serie-A-Spiel. 1998 gelangen ihm in Trikot von Lazio Rom gegen seinen Ex-Klub Sampdoria satte drei Treffer auf diese Weise.

Nationalmannschaft

Zwischen 1991 und 2003 bestritt Mihajlovic 62 Länderspiele für die jugoslawische und eines für serbisch-montenegrinische Fußballnationalmannschaft. 

Trainerkarriere

Nach seinem Rücktritt als Spieler im Jahr 2006 bei Lazio Rom startete Mihajlovic eine erfolgreiche Trainerkarriere. Zunächst wurde er Co-Trainer bei Inter Mailand und blieb in diesem Amt bis 2008. Im Anschluss wurde er Cheftrainer beim FC Bologna. 2009 heuerte er bei Catania Calcio an. Ein Jahr später folgte ein Engagement bei der AC Florenz. Zwischenzeitlich war Mihajlovic auch von 2012 bis 2013 Trainer der serbischen Nationalmannschaft. Im Anschluss trainierte er seinen ehemaligen Klub Sampdoria Genua. 2015 gab der AC Mailand die Verpflichtung des Serben bekannt, ehe er sich 2016 dem FC Turin anschloss. Zur Saison 2018/9 wurde er Cheftrainer von Sporting Lissabon, wurde dort aber nach neun Tagen bereits wieder entlassen. Anfang 2019 heuerte er ein zweites mal beim FC Bologna an.

Tod

Leider endete Mihajlovics Leben viel zu früh. Im Alter von nur 53 Jahren verlor er am 16. Dezember 2022 seinen Kampf gegen den Krebs. Über Jahre hinweg hatte er sich gegen die Krankheit gewehrt, doch am Ende musste er sich geschlagen geben. Mihajlovic wird als der Mann in Erinnerung bleiben, der nicht nur auf dem Platz, im Trainerstab, sondern vor allem auch im Leben kämpfte wie ein Löwe. Sinisa Mihajlovic bleibt unvergessen, nicht nur für seine fußballerischen Leistungen, sondern auch für seine polarisierende Persönlichkeit.  

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