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Ayrton Senna
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Senna – Ein brasilianischer Volksheld

In Brasilien werden Sportstars teilweise wie Götter verehrt. Einer der größten Volkshelden, den das südamerikanische Land neben Fußballlegende Pele jemals hervorgebracht hat, ist Ayrton Senna. Für Viele gilt Senna als der beste Formel-1-Fahrer aller Zeiten.

Die Formel 1 hat schon viele große Helden hervorgebracht. Sei es Juan Manuel Fango, Alain Prost, Michael Schumacher oder Lewis Hamilton. Ein Name darf in dieser Aufzählung natürlich nicht fehlen. Die Rede ist von Ayrton Senna, seinerzeit dreifacher Weltmeister und einer, wenn nicht sogar der beste Fahrer aller Zeiten. Vor allem bei Regen fuhr Senna die Konkurrenz in Grund und Boden. Im Jahr 1985 wurde ihm daher vom früheren Lotus-Teamchef Peter Warr der Spitzname „The Magic“ verliehen. Nicht untertrieben, denn was Senna auf den Asphalt zauberte, hatte zweifelsohne etwas von Magie.

Die Anfänge

Senna wurde am 21. März 1960 in Sao Paulo als Sohn einer reichen Familie geboren. Daher bekam er schon früh Kontakt zum Motorsport. Bereits mit 13 Jahren fuhr er offizielle Kart-Rennen. Schnell wurde sein großes Talent erkannt und die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. In den Jahren 1977 und 1978 wurde Senna südamerikanischer Kartmeister und zwischen 1978 und 1981 viermal in Folge brasilianischer Kartmeister. Gleichzeitig wollte Senna in Europa Fuß fassen und stieg in die Formel Ford ein. Schon damals hatte die Konkurrenz keine Chance. Im Jahr 1981 gewann er in der 1600er-Meisterschaft zwölf von 16 Rennen und gewann den Titel. Es folgte der Sprung in die Formel-Ford-2000-Serie, die er ein Jahr später ebenfalls dominierte und 21 von 27 Rennen auf Platz eins abschloss. Auch diese Leistung reichte zur Meisterschaft.

Der steile Aufstieg Sennas kannte keine Grenzen. Ein Jahr später ging er in der britischen Formel-3-Meisterschaft an den Start, die er in einem packenden Zweikamf mit Martin Brundle ebenfalls gewinnen konnte. Sein Weg in die Formel 1 war damit frei. Schon 1983 war er als Testfahrer für Williams, Brabham, McLaren und Toleman im Einsatz, wo er schließlich einen Vertrag über drei Jahre erhielt. Dabei hatte Senna durchaus andere Optionen, doch er entschied sich mit Toleman bewusst für das schwächste Team. Seine Begründung war plausibel. Senna wollte lieber „in einem zweitklassigen Team die Nummer 1 zu sein“ statt als Rookie hinter einem Spitzenfahrer genannt zu werden. Eine Entscheidung, die ihn in seiner Karriere nicht beeinflussen sollte.

Der Einstieg in die Formel 1

Im unterlegenen Toleman konnte Senna wie erwartet nicht ganz vorne mitfahren. Erste Achtungserfolge erreichte der junge Brasilianer jedoch recht früh. Schon in seinem zweiten Rennen in Südafrika fuhr er auf den sechsten Platz. Diesen wiederholte er nur ein Rennen später in Belgien. Das beste Rennen aber fuhr er in Fürstentum von Monaco. Im Regen hatten viele der Fahrer im Feld große Probleme. Nicht aber Senna, der aus dem hinteren Teil des Feldes gestartet Schritt für Schritt nach vorne fahren konnte. Kurze Zeit später lag nur noch Alain Prost im McLaren vor ihm. Diesen hätte er wohl auch noch überholt, wäre das Rennen nicht bereits nach 31 von 78 Runden abgebrochen worden. Dennoch, Senna fuhr erstmals aufs Podium und erweckte das Interesse der Spitzenteams. So schlug Lotus zu und verpflichtete den Youngster zur kommenden Saison.

Gleich in seinem zweiten Rennen im Lotus in Portugal feierte Senna seinen ersten von insgesamt 41 Grand-Prix-Siegen. Bis zu seinem nächsten Karriereschritt im Jahr 1988 fuhr er fünf weitere Siege für Lotus ein. Es waren die letzten Erfolge des Traditionsrennstalls in der Königsklasse. Nachdem er 1987 den Status als Fahrer Nummer eins erhalten hat, ging es im Jahr darauf weiter zu McLaren. Dort sollte er zusammen mit Alain Prost eines der legendärsten Fahrerduos der Formel 1 bilden und Williams den WM-Titel streitig machen.

Durchbruch zum Superstar

Bei McLaren ging Sennas Stern endgültig auf. Prost wurde bereits 1985 und 1986 im McLaren Weltmeister. Senna war nun sein Herausforderer im eigenen Team. Gleich im zweiten Saisonrennen in Imola holte Senna seinen ersten Sieg im McLaren. Am Ende der Saison wurde er mit drei Punkten Vorsprung auf Prost zum ersten Mal Champion in der Königsklasse des Motorsports.

Im Jahr darauf kam es zu ersten Konflikten mit Prost, nachdem Senna den Franzosen beim Großen Preis von San Marino überholte. Prost sah in dieser Aktion eine getroffene Absprache unter Teamkollegen verletzt. Schließlich eskalierte die Situation, als Senna mit dem Franzosen beim vorletzten Saisonrennen in Japan kollidierte. Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass Senna das Rennen gewinnen musste, um seine Titelchance zu wahren. Prost schied nach dem Zwischenfall aus. Senna fuhr weiter und gewann das Rennen. Anschließend wurde er jedoch disqualifiziert und der Titel ging an Prost. Dieser wechselte im Jahr darauf zu Ferrari. In Japan kollidierten die früheren Teamkollegen ein Jahr später erneut, wodurch die beiden Fahrer endgültig zu Feinden auf der Strecke wurden. Senna wurde 1990 und 1991 weitere zwei Male Weltmeister. Prost ärgerte sich über den Brasilianer und bezeichnete ihn als „durchgeknallt“ und „Mann ohne Werte“. Seinem Erfolg tat dies jedoch keinen Abbruch. 1990 wurde Senna von L’Equipe zum Weltsportler des Jahres gewählt. 

Der Wechsel zu Williams

In den darauffolgenden zwei Jahren fuhr Senna weiterhin für McLaren, doch nach dem Ausstieg von Honda hatte sein Rennstall keine Chance mehr gegen die Übermacht von Williams. Senna fuhr der Konkurrenz nur hinterher und musste Nigel Mansell sowie Alain Prost den Titel überlassen. Letzterer ließ sich vor seiner Unterschrift bei Williams zusichern, dass Senna nicht sein Teamkollege werden würde. Ansonsten wäre der Brasilianer wohl schon 1993 zu Williams gegangen. So aber kam die Trennung von McLaren ein Jahr später. 

Da mittlerweile aber ein Verbot von aktiven Fahrwerken, ABS, Traktionskontrollen und automatischen Getrieben verhängt worden war, hatte Williams seine Dominanz gegenüber der Konkurrenz eingebüßt. Für Senna lief das Debüt bei seinem neuen Team nicht zufriedenstellend. Sowohl in Brasilien als auch in Japan fiel er aus. Mittlerweile war Michael Schumacher sein härtester Konkurrent. Da dieser die ersten beiden Rennen gewinnen konnte, stand Senna entsprechend unter Druck. Beim dritten Saisonrennen in Imola sollte endlich der erste Sieg folgen. Stattdessen erlebte die Formel 1 eines der schwärzesten Wochenenden ihrer Geschichte. 

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