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Frauen EM 25
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Schweiz - Island: Schweiz am Boden der Tatsachen

Eine bittere Pille musste nicht nur die Schweiz bei der EM-Eröffnung hinnehmen, auch die Isländerinnen verloren knapp, für beide Teams steht das frühe Turnier-Aus bevor.

Wo und wann wird gespielt und auf welchem Sender läuft Schweiz gegen Island

Die Schweiz (Sieg-Quote: 1.92) und Island (3.80) treten kommenden Sonntag (06.07.) am ersten Spieltag der Gruppe A bei der Frauen-Europameisterschaft im Stadion Wankdorf in Bern gegeneinander an, die Partie gibt's live auf Das Erste um 21:00 Uhr zu sehen.

Schweiz voraussichtliche Aufstellung (1-3-5-2):

Startelf: Peng - Calligaris, Stierli, Maritz - Beney, Ivelj, Wälti, Vallotto, Riesen - Reuteler, Xhemaili

Bank: Böhi, Herzog, Ballesté, Mauron, Sow, Wandeler, Fölmli, Lehmann, Terchoun, Pilgrim, Schertenleib, Crnogorcevic

Trainer: Sundhage

Es fehlen: -

Sperren drohen: -

Island voraussichtliche Aufstellung (1-4-3-3):

Startelf: Runarsdottir - G. Arnadottir, Viggosdottir, I. Sigurdardottir, Arnardottir - Johannsdottir, Vilhjalmsdottir, Tryggvadottir - H. Eiriksdottir, Jessen, Jonsdottir

Bank: Birkisdottir, Ivarsdottir, Agustsdottir, Anasi, Gunnlaugsdottir, Halldorsdottir, Andradottir, Zomers, Heidarsdottir, Albertsdottir, Brynjarsdottir

Trainer: Halldórsson

Es fehlen: Antonsdottir (Gelb-Rote Karte)

Sperren drohen: -

Vorschau Schweiz gegen Island

Die EM-Gastgeberinnen aus der Schweiz erlitten zum Auftakt ihres Heimturniers eine enttäuschende Niederlage. Trotz einer starken ersten Halbzeit ließ ein Doppelschlag der Norwegerinnen sie um den Lohn bringen. Die Schweiz hatte gleich fünf Bundesliga-Spielerinnen in der Startelf, darunter Stierli, Riesen, Ivelj, Reuteler und Vallotto, sowie Peng im Tor, die kurz vor dem Spiel zum FC Chelsea gewechselt war. Die Schweiz legte einen besseren Start hin und wurde vom heimischen Publikum angetrieben. Nach mehreren Versuchen erzielte Riesen nach einer etwas zaghaften Klärungsaktion von Bratberg Lund mithilfe des linken Innenpfostens (28.) die hochverdiente Führung. Die Schweiz war dem 2:0 näher als Norwegen dem Ausgleich, doch Reuteler ließ eine weitere gute Chance liegen (35.). Nach dem Seitenwechsel drehte Norwegen mit einem Doppelschlag das Spiel. Zunächst sah Peng bei einer Ecke nicht gut aus, die Hegerberg freistehend einköpfte (54.), dann lenkte Stierli eine flache Hereingabe von Graham Hansen ins eigene Netz (58.). Die Schweiz brauchte einige Minuten, um sich zu erholen und auch wenn Reuteler einen Distanzschuss abgab, parierte Fiskestrand. Kurz darauf scheiterte Hegerberg per Elfmeter an Peng (70.). Die Schweiz verpasste durch Reuteler eine weitere große Chance (83.) und am Ende blieb es beim 1:2 für Norwegen. Angesichts der ersten 45 Minuten wäre für die Schweiz sicher mehr drin gewesen. Am Sonntag steht die Schweiz gegen Island unter Druck.

Island erlitt einen Rückschlag im Nordduell und verlor mit 0:1 gegen Finnland. Trotz einer leichten Favoritenrolle konnte Island vom Anpfiff an nicht überzeugen. Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen waren zu groß, sodass sie kaum ins letzte Drittel vorstießen. Der Ausfall von Kapitänin Viggosdottir in der Halbzeit, die den Rest des Spiels verpasste, war ein herber Verlust für die Mannschaft. Die Platzverweisung von Antonsdottir in der 58. Minute verschärfte die Situation noch zusätzlich. Trotzdem bewies das Team in Unterzahl eine ungewöhnliche Entschlossenheit, was jedoch nicht zum Erfolg führte. Der Ausgleichstreffer von Jónsdóttir in der 75. Minute hätte die Situation für Island noch ändern können, doch der Schuss ging knapp am Tor vorbei. Trotz der Niederlage gab Island nicht auf und zeigte Widerstandsfähigkeit. Sie müssen ihre Strategie neu bewerten und ihre Verbindungen verbessern, um in den kommenden Spielen besser abzuschneiden. Islands Hoffnungen ruhen auf Jónsdóttir, deren Einwürfe weiterhin eine Bedrohung darstellen. Island spielt am Sonntag gegen die Schweiz. Sie werden sich darauf konzentrieren, ihre Fehler zu beheben und ein Comeback zu erzielen.

Die in diesem Artikel angezeigten Quoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung korrekt und können Schwankungen unterliegen.

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